Handball-Oberliga Frauen: 29:34 gegen Hildesheim

Am Ende geht der HSG die Kraft aus

Fünfmal erfolgreich: Die HSGerin Kimberly Schmieding (am Ball) gegen Hildesheims Ricarda Plumpe. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Aufsteiger HSG Göttingen hat in der Handball-Oberliga der Frauen seine dritte Niederlage in Folge einstecken müssen. Gegen Eintracht Hildesheim gab es ein 29:34 (19:18), durch das die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans auf den siebten Platz abgerutscht ist.

Die erneute Schlappe wurde aber dadurch erklärlich, dass die HSGerinnen erhebliche personelle Probleme hatten. „Am Samstagvormittag habe ich noch einige Hiobsbotschaften bekommen“, kommentierte Viebrans. So musste er neben den ehedem schon verletzten Spielerinnen Franziska Gräser und Marieke Lieseberg auch noch auf die erkrankten Michelle Rösler und Torhüterin Carolin Rolof verzichten. Mit Antonia Albrecht, Nadine Bause und der zweiten Torhüterin Ann-Katrin Stopp füllte er seine Mannschaft mit A-Jugendlichen auf.

Die Moral stimmte

Trotz der Dezimierung hielten die HSGerinnen in der ersten Halbzeit noch gut mit und führten nach dem 2:0 auch noch mit 5:3 und 10:7. Beide Mannschaften setzten auf Tempo-Handball, bevorzugten das schnelle Spiel. „Aber es war eben nur eine Frage der Zeit, wie lange wir das durchhalten können“, meinte Viebrans.

Nach dem Wechsel war die Partie eng, zehn Minuten vor Schluss führte die HSG noch 26:25, doch die Hildesheimerinnen konnten immer wieder ausgleichen. Im Endspurt gingen dem Viebrans-Team dann jedoch die Kräfte aus. „Uns fehlten einfach auch die Wechsel-Möglichkeiten“, erklärte der Göttinger Coach. Trotz der Niederlage strich er aber die Moral und die gute Einstellung seiner Mannschaft heraus.

Viebrans: „Mit voller Truppe hätte Hildesheim nicht gegen uns gewonnen. Aber die Niederlage tut nicht ganz so weh.“

HSG: Elkenz, Stopp – Tischer 1/1, J. Schmieding 10/5, K. Schmieding 5, Albrecht 4, Jansen 2, Vogt 7, Lohmann, Bause. (haz/gsd)

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