Handball-Oberliga Frauen

Endlich der erste Sieg für die HSG Göttingen

+
Abgezogen: Göttingens Janina Schmieding (5) kann von Lüneburgs Jula Steinbach (rechts) und Pia Söker (links) nicht am Torwurf gehindert werden. Göttingens Nadine Bause schaut interessiert zu. 

Göttingen – Geschafft! Im vierten Saisonspiel hat die HSG Göttingen endlich den ersten Sieg in der Handball-Oberliga der Frauen geschafft. Gegen den Handball-Verein Lüneburg gab es einen hauchdünnen 32:31 (16:13)-Erfolg. Lara Meroth war mit zwölf Treffern die erfolgreichste Torschützin. Sie verwandelte dabei neun von zehn Siebenmetern.

„Insgesamt waren wir das dominierende Team“, fasste HSG-Trainer Uwe Viebrans die vor allem am Ende spannende Partie zusammen. Dennoch wurde es am Ende noch einmal spannend, denn die HSGerinnen verspielten in den letzten gut drei Minuten noch einen Vier-Tore-Vorsprung (31:27). Lüneburg verkürzte durch drei Treffer in Folge 69 Sekunden vor Schluss auf 30:31. Janina Schmieding nutzte eine Zeitstrafe gegen Lüneburgs Katharina Kewitz zum 32:30, ehe die Gäste durch Svenja Glas zwölf Sekunden vor Schluss nochmals auf 31:32 herankamen. Gerade noch einmal gut gegangen für die HSG!

Ein „wichtiger Faktor zum Sieg“, so Trainer Viebrans, war natürlich Lara Meroth. Die Ex-Sollingerin erwies sich als äußerst treffsicher „vom Punkt“, verwandelte in der ersten Halbzeit sämtliche sechs Siebenmeter und legte nach der Pause noch drei weitere nach. Allein beim zehnten Strafwurf war sie nicht erfolgreich – er hätte das 27:23 bedeutet.

In Rückstand geriet die HSG nur zu Beginn, ab dem 2:1 durch Meroths ersten verwandelten Siebenmeter lag das Team von Trainer Viebrans durchweg in Front und führte teils mit sechs Toren (23:17/40.).

„In der ersten Halbzeit haben wir stabil in der Abwehr gestanden“, sagte der Göttinger Coach, kritisierte aber auch: „Wenn wir vorn nicht erfolgreich waren, war unser Rückzugsverhalten nicht gut. Wir hatten den Gegner nicht im Blick.“ Egal: Am Ende war die Freude über den ersten Erfolg natürlich riesengroß.

Bemerkenswert: Lüneburg kassierte insgesamt neun Zeitstrafen, die HSGerinnen dagegen nur drei.

HSG: Stopp, Seradj - J. Schmieding 5, Meroth 12 (9/10), Lieseberg 3, Nat. Bause, Nad. Bause 3 (3/4), Tischer, Rösler 4, Gräser 4, Schilling 1, Albrecht. az/gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.