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Ersatzgeschwächt, aber angriffslustig: Northeimer HC empfängt am Freitagabend den SC Germania List

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Beim Heimspiel gegen den MTV Braunschweig hatten Juliana Lösky und Co keine Probleme. Auch am Freitag gegen List dürfte ein Erfolg möglich sein.
Beim Heimspiel gegen den MTV Braunschweig hatten Juliana Lösky und Co keine Probleme. Auch am Freitag gegen List dürfte ein Erfolg möglich sein. © Stefan Barbeln

Zu ungewohnter Spielzeit geht es für die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC an diesem Wochenende ans Werk. Schon am Freitag ist ab 20.30 Uhr Schlusslicht SC Germania List zu Gast in der Schuhwallhalle.

Northeim – Nach zwei Spieltagen rangiert der kleine Northeimer Kader mit 2:2 Punkten in der Tabellenmitte. Dem klaren Sieg gegen Aufsteiger MTV Braunschweig folgte eine Niederlage (29:32) gegen die Drittliga-Reserve des TV Hannover-Badenstedt. Ein starkes Ergebnis für die Northeimerinnen. Das belegt auch ein Quervergleich mit Blick auf eine Partie vom Dienstag. In gegnerischer Halle überrollte Badenstedt Gastgeber Hildesheim geradezu mit 29:15.

NHC-Trainer Carsten Barnkothe ist folglich auch durchaus zufrieden. „Mit voller Kapelle wären zwei Punkte mehr drin gewesen. Aber wir müssen weiterhin auf Lena Kobbe und Cosima Schütze warten, bis sie für das Frauenteam spielberechtigt sind.“ Dazu kommen die Langzeitverletzten Elisa Müller und Sina Barnkothe, sodass der Coach auch gegen List den Kader wieder mit Spielerinnen aus der 2. Mannschaft auffüllen muss. Da zudem hinter Marie Barnkothe und Annika Strupeit ein Fragezeichen steht, kommt Mascha Sommer neu ins Team und wird Johanna Starre auf der rechten Seite unterstützen. Auch Aline Brandes konnte noch einmal reaktiviert werden.

Gegner List wehrte sich zuletzt gegen Hildesheim mit aller Kraft und geriet erst in den letzten Minuten in die Verliererspur. Torjägerin Carina Neumann brachte ihr Team 90 Sekunden vor Abpfiff per Strafwurf auf 22:23 heran, aber Hildesheim siegte 25:22. Die Hannoveranerinnen dürften dem NHC schon allein aufgrund des sehr ausgeglichenen Kaders gefährlich werden. „Wir setzen auf unsere Abwehr, die schon oft ein Bollwerk gewesen ist“, sagt Barnkothe.   (Axel Janßen)

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