Handball-Oberliga Frauen: Dem Northeimer HC stehen zwei Derbys bevor

Erst Geismar, dann Plesse

Interessante Partie: Der Northeimer HC mit Annika Freyberg, hier im Spiel gegen Rosdorf-Grone, trifft am Samstag auf den stark abstiegsbedrohten MTV Geismar. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC erwarten am Samstag ab 19 Uhr den Tabellenvorletzten MTV Geismar in der Schuhwallhalle. Dies ist für den NHC das erste von zwei Südniedersachsen-Derbys am Stück. Am nächsten Wochenende treten die Northeimerinnen bei der HSG Plesse an.

Die Gäste haben bei noch fünf zu absolvierenden Spielen sechs Punkte Rückstand zum rettenden zwölften Platz. Doch im Vorbeigehen gibt es auch am Samstagabend keine Punkte. „Geismar hat sich noch nicht aufgegeben. Das haben sie erst am vergangenen Samstag bei der knappen Derbyniederlage gegen Rosdorf gezeigt“, warnt Trainer Carsten Barnkothe.

Für den NHC geht es im Saisonendspurt nicht mehr um viel. Mit 23:19 Punkten steht die Mannschaft auf Rang sieben. Die zwei Zähler, die am Ende wegen des nicht erfolgten Aufstieges in die 3. Liga abgezogen werden, bringen die Mannschaft auch nicht mehr groß in Verlegenheit. Gleichwohl wollen die Gastgeberinnen natürlich gewinnen. Bei der 19:22-Niederlage am vergangenen Wochenende beim Hannoverschen SC fehlten jedoch das „Aufbäumen und der letzte Wille zum Sieg“, beklagt Barnkothe.

Das soll gegen Geismar anders aussehen. „Wir müssen vor allem viel mehr Tempo machen und die erste Welle erfolgreich nutzen“, fordert der Trainer. Außerdem sollen seine Spielerinnen mehr Druck aus dem Rückraum entwickeln. Das habe in der Partie in Hannover vor allem Tanja Weitemeier sehr gut gemacht. Barnkothe: „Tanja ist momentan in sehr guter Form.“

Zum Bedauern des Übungsleiters werden vier Spielerinnen am Samstag nicht dabei sein können: Miriam Kelm, Lea Hardeweg, Aline Barnkothe und Anika Mühlberger sind verletzt. Wieder mit dabei ist dagegen Katja Klein, die in Hannover noch fehlte. (zhp)

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