Handball 3. Liga Frauen: Plesse-Hardenberg empfängt am Samstagabend Mitaufsteiger Chemnitz

Das erste Vier-Punkte-Spiel

Unter den Augen des Trainers: Plesses Maike Rombach hat freie Bahn. Im Hintergrund beobachtet Tim Becker die Aktion. Samstag kommt Chemnitz Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Heimpremiere für die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg in der 3. Liga! Am Samstagabend geht’s daheim in Bovenden ab 19.15 Uhr gegen den Mitaufsteiger HV Chemnitz.

Die Gäste marschierten in der abgelaufenen Spielzeit mit 44:0 Punkten eindrucksvoll durch die mitteldeutsche Oberliga. Trainer Thomas Sandner vertraut auch in der neuen Spielklasse seinem Aufstiegskader, der lediglich durch zwei Spielerinnen aus der Region ergänzt wurde. Mit sieben Treffern ragte Maren Beckert beim 21:21 gegen Birkenau am ersten Spieltag heraus.

Nach Studium der Videoaufzeichnung hat Tim Becker durchaus Respekt vor dem Gegner. „Aber wenn wir unsere Leistung abrufen, haben wir eine Siegchance. Da bin ich sicher“, sagt der HSG-Coach. Das Kräftemessen mit Chemnitz hat für ihn trotz des frühen Saisonzeitpunktes bereits immense Bedeutung. „Wenn wir punkten können und müssen, dann in eigener Halle gegen einen Mitaufsteiger.“

Das Burgenteam wird in Bovenden gegenüber dem Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in unveränderter Besetzung auflaufen - also ohne Langzeitausfall Annika Hollender und Charlotte Schob (Handverletzung). In Fritzlar war Becker mit der Abwehrleistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. Weniger gut lief es im Positions- und Tempospiel.

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir in Fritzlar viele Gegenstöße verdaddelt. Da hätten wir aufschließen können. Das war ärgerlich und der Knackpunkt“, hadert Becker. „Deshalb war der Angriff unter der Woche auch unser Hauptthema. Da müssen wir uns unbedingt verbessern.“

Im Angriff steigern

Die ersten 60 Minuten in der 3. Liga waren für Marilena Henne „unfassbar anstrengend, vor allem in der ersten Halbzeit. Gerade in körperlicher Hinsicht war es schwer dagegenzuhalten. Wir haben zwar schon gegen Drittligisten getestet, aber wenn es dann wirklich um Punkte geht, ist es noch mal eine andere Hausnummer.“

Für den ersten Auftritt vor heimischer Kulisse haben sich die Kapitänin der HSG und ihre Mitstreiterinnen viel vorgenommen. „Das ist ein unbekannter Gegner für uns. Aber um am Ende nicht allzu schlecht dazustehen, müssen wir gegen einen Mitaufsteiger daheim unbedingt punkten. Ich glaube, wenn wir uns insbesondere im Angriff gegenüber dem Spiel in Fritzlar steigern, dann stehen unsere Chancen auch gar nicht so schlecht.“ (zys)

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