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Northeimer HC trifft am Sonntag in der Schuhwallhalle auf den Handballverein Lüneburg

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Im Heimspiel gegen Schaumburg-Nord hat es für Jette Knoke und Co geklappt mit einem Erfolgserlebnis. Nun hat sich Lüneburg angekündigt.
Im Heimspiel gegen Schaumburg-Nord hat es für Jette Knoke und Co geklappt mit einem Erfolgserlebnis. Nun hat sich Lüneburg angekündigt. © Stefan Barbeln

In der Handball-Oberliga bekommen die Frauen des Northeimer HC am Sonntag Besuch aus der Heide. Ab 17 Uhr ist die Vertretung vom Handballverein Lüneburg zu Gast in der Schuhwallhalle.

Northeim – Dort gibt kein Geringerer als der Vizemeister der Saison 2021/2022 seine Visitenkarte ab. Der ist mit einem nahezu unveränderten Kader und einer deutlichen Niederlage bei Titelfavorit Hannoverscher SC in die neue Serie gestartet. Auswärts lief es bei der Truppe von Trainer Torsten Doberass bisher alles andere als rund. Bei Schlusslicht Braunschweig gelang ein deutlicher 32:19-Erfolg. Am Dienstag folgte im Nachholspiel bei List der zweite Sieg in der Fremde.

Ihre zweite Spielzeit in der Seniorinnenmannschaft absolviert Jette Knoke im Trikot des NHC, für den sie auch noch in der A-Jugend unterwegs ist. „Der auffälligste Unterschied ist das Körperliche. Da wird mehr zugefasst. Es tut auch mal weh. In der Abwehr ist es richtig schwer“, berichtet die Schülerin vor ihren Erfahrungen. „Und man kommt nicht so einfach zu Toren. Man braucht auch mehr Spielverständnis.“

Die Rückraumspielerin hat ihre Zukunft noch vor sich. „Es gibt natürlich noch viel zu lernen“, gesteht die 17-Jährige. Verbesserungspotenzial sieht sie vor allem in der Deckung. „Es fehlt mir häufig das Auge. Da muss ich noch reinwachsen.“ Ihre Stärken sieht die Rechtshänderin vor allem im Angriff. Dazu gehören der Abschluss und das Zusammenspiel mit den Teamkolleginnen.

Und die Chancen für Sonntag? „Lüneburg ist schlagbar. Es ist alles drin. Ich rechne mit einem spannenden Spiel“, sagt Jette Knoke, die auf den Heimvorteil setzt. „Es ist immer schöner, in einer guten Atmosphäre zu spielen.“ Die personellen Vorzeichen vor dem Duell mit dem aktuellen Tabellensechsten sind positiv. Einige Spielerinnen werden in den Kader zurückkehren.   (Andreas Schridde)

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