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Es ist Zeit für einen Heimsieg: Der Northeimer HC empfängt die HSG Schaumburg-Nord

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Lena Kobbe und ihr NHC, hier im Heimspiel gegen Heidmark, sind auf den vorletzten Platz gerutscht. Sonntag soll gepunktet werden.
Lena Kobbe und ihr NHC, hier im Heimspiel gegen Heidmark, sind auf den vorletzten Platz gerutscht. Sonntag soll gepunktet werden. © Stefan Barbeln

Das Ziel: Die Punkte sollen in Northeim bleiben. Beim Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) in der Schuhwallhalle gegen die HSG Schaumburg-Nord sieht Trainer Carsten Barnkothe die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC in der Favoritenrolle.

Northeim – Die jüngste Niederlage gegen Großenheidorn ist für ihn abgehakt. „Mit so vielen Zeitstrafen in so kurzer Zeit kann man nicht gewinnen“, beschreibt der Coach die Schlussviertelstunde des bis dahin engen Spiels. Auch wenn der Gegner über die gesamte Spieldauer Vorteile hatte, wie Barnkothe anmerkte, blieb sein Team bissig am MTV dran. Doch mit sechs Zeitstrafen in nur acht Minuten, als zeitweise nur zwei Spielerinnen auf dem Platz waren, stand der NHC auf verlorenem Posten. Großenheidorn nutzte die Gunst der Schiedsrichter, setzte sich dank mehrfacher NHC-Unterzahl mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 27:22 ab und holte am Ende zwei zweifelhafte Punkte.

Northeims Gegner am Sonntag, die HSG Schaumburg-Nord, kommt aus dem Westen Hannovers und spielte zuletzt wechselhaft. Einer Niederlage in List und einem Remis beim Tabellenletzten in Braunschweig folgte ein knapper Sieg gegen Hildesheim. Damit liegt der Gast einen Punkt und drei Tabellenplätze vor dem NHC, der Vorletzter ist.

Mit einem Erfolg könnte Northeim einen großen Sprung machen. Denn die direkten Konkurrenten stehen allesamt vor harten Aufgaben: Hildesheim erwartet den Tabellenfünften aus Peine, Kellerkind Braunschweig trifft auf Wolfsburg und dürfte es extrem schwer haben, erneut zu punkten.

Trainer Barnkothe hat für die Begegnung wieder das identische Team wie in der Vorwoche zur Verfügung. Kiara Freckmann und Aline Barnkothe, die eigentlich bereits zurückgetreten waren, stehen ebenso auf dem Platz wie die Jugendlichen Jette Knoke, Lena Kobbe und Johanna Starre.  (Axel Janßen)

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