Handball-Oberliga Frauen: Zwei Einsätze am Wochenende für Plesse-Hardenberg

Favorit und Außenseiter

Torhüterin in Aktion: Carolin Menn trägt seit Wochen mit beständig guten Leistungen zur Erfolgsserie der HSG Plesse-Hardenberg bei. Am Wochenende ist ihr Team doppelt gefordert. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Zwei Einsätze binnen drei Tagen fliegen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg. Bereits Freitagabend steigt in Bovenden das Nachholspiel gegen die Bundesligareserve des SV Garßen-Celle. Am Sonntag folgt das schwere Auswärtsspiel bei Spitzenteam Hollenstedt vor den Toren Hamburgs.

Die Doppelbelastung sieht Plesses Coach nicht ganz unproblematisch. „Das könnte schon eine Rolle spielen, zumal wir einige angeschlagene Spielerinnen haben“, erklärt Artur Mikolajczyk. Theresa Rettberg zwickt die Leiste. Sarah Strahlke war schon gegen List angeschlagen. „Deshalb haben wir beim Training etwas den Fuß vom Gas genommen.“ Schwierig sei es aber, sich gleich auf zwei Gegner taktisch auszurichten.

HSG Plesse-Hardenberg - SV Garßen-Celle II (Freitag, 20.30 Uhr, Bovenden). Im November musste die Partie wegen einer defekten Hallenbeleuchtung ausfallen. Die Neuansetzung verspricht ein Duell auf Augenhöhe. In der Vorsaison ging man punktgleich auf den Rängen sechs und sieben über die Ziellinie. Auch aktuell mischen beide Teams wieder in der oberen Tabellenhälfte mit, wobei Celle zuletzt etwas abreißen ließ. Für das Nachholspiel rechnet sich Mikolajczyk gute Chancen aus. Dabei baut er nicht zuletzt auf den Heimvorteil. „Wir wollen unsere Leistungen bestätigen und zeigen, dass wir zu Recht oben mit dabei sind.“ Fraglich ist der Einsatz von Kreisläuferin Yasmin Hemke aus beruflichen Gründen.

TuS Jahn Hollenstedt - HSG Plesse-Hardenberg (So. 15 Uhr). Der Aufschwung im Lager der Gastgeberinnen ist eng verbunden mit dem Namen Lars Dammann. Der 28-Jährige übernahm das Traineramt zur Saison 2013/2014 von Olympiasieger Klaus Gruner. In der abgelaufenen Spielzeit führte er die Jahnerinnen auf Rang drei. Nun scheint sogar der Sprung in die 3. Liga möglich.

„Da muss schon alles passen, wenn wir Zählbares mitnehmen wollen. Vielleicht muss auch der Gegner etwas mithelfen“, sieht sich Mikolajczyk gegen den Titelaspiranten in der Außenseiterrolle. „Der Druck liegt ganz klar bei Hollenstedt. Die haben alles dafür getan, um ihr großes Ziel zu erreichen. Jahn will unbedingt oben bleiben und muss gewinnen. Wir dagegen können eigentlich locker aufspielen und wollen so lange wie möglich dran bleiben.“ (zys) HINTERGRUND

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