Handball-Oberliga Frauen: HSG wechselt mit Maike Grünewald die Wende ein

Galavorstellung der HSG im Angriff

Zufrieden mit seinen Spielerinnen: HSG-Trainer Artur Mikolajczyk während einer Auszeit. Foto: Barbeln

Nörten-Hardenberg. Die HSG Plesse-Hardenberg hat ihren dritten Platz in der Handball-Oberliga erfolgreich verteidigt. Gegen den Handballverein Lüneburg landete die Truppe von Artur Mikolajczyk am Sonntagnachmittag einen sicheren 29:22 (14:8)-Erfolg.

Mit Ausnahme der ersten 20 Minuten, war dies offensiv das Beste, was das Burgenteam ihren Fans in den Heimspielen der jüngeren Vergangenheit angeboten hat. Dabei erspielte man sich vor allem in der zweiten Halbzeit eine Vielzahl hochkarätiger Möglichkeiten, nutzte dabei aber längst nicht alle. Sonst wäre nämlich der Sieg trotz der unübersehbaren Abwehrschwächen noch deutlicher ausgefallen. Lüneburgs Pia Söker und Sarah Völckers überraschten mit ihren Würfen häufig Caro Menn, da die HSG-Torhüterin nicht ihren besten Tag erwischt hatte. In einer durchwachsenen Anfangsviertelstunde leisteten sich die Gastgeberinnen viele technische Fehler. Das spielte dem aggressiv beginnenden Team aus der Heide zunächst in die Karten. Lüneburg führte 8:7 (18.), ehe mit Meike Grünewald die Wende eingewechselt wurde.

Die eindrucksvolle Bilanz der Rückraumspielerin bis zum Seitenwechsel: Drei Treffer ohne Fehlversuch, ein Assist und zwei Siebenmeter herausgeholt. Resultat des Umschwungs war ein 7:0-Lauf der HSG, die zur Pause die Weichen bereits eindeutig auf Sieg gestellt hatte.

Ihre Aufmerksamkeit im Abwehrverhalten hatten die HSG-Spielerinnen dann aber offensichtlich in der Kabine gelassen. Im Angriff lief es zwar weiterhin fast wie am Schnürchen. Auf der anderen Seite bekam der Kontrahent aber viele Lücken angeboten, um den Rückstand in Grenzen zu halten.

Dass es zu keinem Zeitpunkt kritisch wurde, hatte Plesse vor allem Julia Herale zu verdanken. Die Spielmacherin bot das von allen Beteiligten das kompletteste Paket an, zeigte sich vom Punkt nervenstark und spielte nach dem Wechsel ihre Stärken im Spiel „eins gegen eins“ aus. In der Schlussphase kam dann auch noch Maike Rombach zu ihrem Einsatz. Die Nachwuchsspielerin ließ sich von einem vergebenen Siebenmeter nicht entmutigen und trug sich wenig später ebenfalls in die Torschützenliste ein.

HSG: Menn - Herale 9/5, Henne 2, Strahlke 2, Salam 5, Grünewald 4, Achler 1, Calsow 2, Rombach 1, Lath, Hemke 3. (zys)

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