Handball Oberliga Frauen

Geismar im Derby gegen NHC nur Außenseiter

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In die Zange genommen: Die HSGerin Michelle Rößler gegen Plesses Devi Hille (links) und Lara al Najem. 

Göttingen – In der Handball-Oberliga der Frauen haben die HSG Göttingen und der MTV Geismar Heimspiele.

MTV Geismar - Northeimer HC (Sa., 19.45 Uhr). „Northeim ist natürlich der Favorit in diesem Derby“, sagt MTV-Coach Lennart Versemann - obwohl der NHC zuletzt etwas geschwächelt habe. Der Geismar-Coach hofft, dass er Neele Neuffer wieder einsetzen kann. „Wir schenken jetzt nichts her“, unterstreicht er nachdrücklich trotz des vorletzten Tabellenplatzes.

Man wolle im Abstiegskampf weiter mitreden. Und sich an diesen Strohhalm klammern: In den Durchführungsbestimmungen machte Versemann aus, dass es vorsorglich ein Relegationsspiel zwischen dem Zwölften der Oberliga Niedersachsen und Platz zwölf der Oberliga Nordsee (derzeit Garrel) gebe, da die Klassen zur kommenden Saison neu strukturiert würden. Versemann: „Unser Ziel ist jetzt Platz zwölf.“ Auf dem steht derzeit Wolfsburg mit zwei Zählern Vorsprung. Der VfL tritt am 28. April im vorletzten Spiel noch in Geismar an. Gespielt wird gegen Northeim in der Sporthalle Geismar II.

HSG Göttingen - MTV Tostedt (So., 17 Uhr). Mit Tostedt ist der Tabellenelfte in der BBS-Halle zu Gast. Zuletzt kam das Team aus der Nähe Hamburgs nur auf 1:11-Punkte, wodurch es nach unten durchgereicht wurde. „Erst stand Tostedt überraschend oben“, erinnert sich HSG-Trainer Uwe Viebrans. Zuletzt habe das Team aber eben viele Partien verloren. „Wir müssen aber trotzdem gewarnt sein, der Tabellenplatz täuscht“, glaubt er. Über personelle Dinge sei es immer schwer, etwas zu erfahren, weil Tostedt und Hollenstedt eben die weitesten Auswärtstouren der 4. Liga sind.

Umso erfreuter war Viebrans, dessen Team in Tostedt 29:26 gewann, nach dem guten Auftritt gegen Badenstedt. „Diesen Sieg hatte ich nicht erwartet, und vor allem nicht so deutlich.“ Aber es bestätige sich eben immer wieder: „Gegen die guten Mannschaften spielen wir gut, gegen die unteren tun wir uns schwer.“ Viebrans hofft, dass einige seiner Spielerinnen trotz Erkältungen dabei sind. Die Akteurinnen aus der zweiten Mannschaft will er nicht erneut einsetzen, da sie sonst „festgespielt“ sind.  haz/gsd-nh

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