Handball-Oberliga Frauen: Die HSG Plesse-Hardenberg empfängt am Samstag den Nachbarn aus Rosdorf

Gelingt im Derby der erste Heimsieg?

Maß genommen: Theresa Rettberg (am Ball) von der HSG Plesse-Hardenberg trifft mit ihrem Team am Samstag in Bovenden auf den Nachbarn von der HG Rosdorf-Grone. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen! Die HSG Plesse-Hardenberg bekommt nachbarschaftlichen Besuch von der HG Rosdorf-Grone. Anpfiff ist am Samstag um 17.30 Uhr in Bovenden.

Satte acht Wochen ist es her, dass das Burgenteam letztmals daheim antreten durfte. Gegen Hollenstedt gab es Mitte Oktober eine 20:26-Niederlage. Zuvor hatte man auch gegen Wolfsburg den Kürzeren gezogen. Im dritten Anlauf möchte die HSG nun die ersten Heimzähler einfahren. Dafür gibt es sicher schlechtere Anlässe als ein Derby.

Der Aufsteiger aus der Nachbarschaft hat bereits zehn Punkte auf der Habenseite verbucht. Wahrlich keine schlechte Bilanz für einen Gast, der aber bereits sechs Mal auf eigenem Terrain antreten durfte. In der Fremde ist man noch sieglos. Trainer Frank Mai sprach bei seinem Amtsantritt von einem kleinen Abenteuer. Das bekam seinen Schützlingen bisher gut. Zu den Leistungsträgerinnen zählen Amrei Gutenberg und Anastasia Lucenko.

„Wir freuen uns, endlich wieder zu Hause spielen zu dürfen“, gibt Artur Mikolajczyk zu Protokoll, wohl wissend, dass seine Schützlinge bisher in gewohnter Umgebung noch nicht gepunktet haben. „Deshalb sind wir uns, aber auch den Zuschauern gegenüber in der Pflicht, um für einen positiven Jahresabschluss zu sorgen.“ Positive Nachrichten gab es für Plesses Coach von der Personalfront. Theresa Rettberg ist wieder im Training. Yasmin Hemke geht es besser. Die Knieverletzung ist nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Auch mit Torhüterin Filiz Bühn ist im Derby wieder zu rechnen.

Ganz große Geheimnisse und Überraschungen wird es in Bovenden nicht geben. Mannschaften und Trainer kennen sich gut. Der HSG-Trainer nahm den Kontrahenten gegen Northeim in Augenschein. Er hält Rosdorf für ein entwicklungsfähiges Team mit guter Perspektive. Mikolajczyk: „Ich rechne mit einem sehr interessanten Spiel. Einen Favoriten sehe ich nicht. Die Chancen stehen bei 50 zu 50.“ (zys)

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