Handball-Oberliga Frauen

Gipfeltreffen: HSG Plesse-Hardenberg empfängt Sonntag den Hannoverschen SC

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Alles klar für den Endspurt: Die HSG Plesse empfängt am Sonntag den Tabellendritten aus Hannover zum Spitzenspiel.

Nörten / Bovenden. Mit dem Heimspiel gegen den Tabelldendritten vom Hannoverschen SC beginnt für die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg die Woche der Wahrheit in der Handball-Oberliga. Das Gipfeltreffen steigt Sonntag (15 Uhr) in Nörten.

Am Samstag danach folgt die Bewährungsprobe beim Zweiten HSG Heidmark. Die Hannoveranerinnen starteten mit acht Siegen in die Saison, ehe es beim Remis in Rosdorf den ersten Kratzer gab. Anfang Dezember musste man sich beim 27:33 im Heimspiel gegen das Burgenteam erstmals geschlagen geben. Die vielleicht entscheidenden Zähler ließ der HSC ab Ende Januar liegen. Aus vier Spielen gab es nur zwei Zählern.

Die Gäste haben - anders als Plesse - für die 3. Liga gemeldet. „Aber auch wir werden weiter alles geben. Wir spielen eine geile Saison. Es wäre toll, wenn wir sie mit dem Titel krönen könnten“, sagt Trainer Tim Becker.

Im Hinspiel wartete sein Team mit einer vorzüglichen Abwehrleistung auf. „Die müssen wir auch Sonntag aufs Parkett bringen. 30 oder 40 gute Minuten, wie zuletzt in List, werden nicht reichen.“ Becker ist sich aber auch sicher, dass sich sein Team steigert, wenn es gegen Topteams geht.

Besonderes Augenmerk gilt Katharina Buchholz. Die Rückraumlinke des HSC war lange verletzt, blüht jetzt aber wieder auf. „Im Hinspiel hatten wir sie gut im Griff. Ansonsten dürfen wir uns nicht viele Fehler erlauben und müssen in der Rückzugsbewegung schnell und aufmerksam sein, um dem Gegner keine leichten Tore zu erlauben.“

Nach dem Ausfall von Yasmin Hemke gehören aktuell noch zwei Torfrauen und neun Feldspielerinnen zum Kader des Burgenteams. Deshalb wird gegen Hannover Hannah Tietjen aus der Reserve aufrücken. Die Linkshänderin trainiert bereits seit geraumer Zeit mit der Oberligasieben. „Sie hat also schon reingeschnuppert. Ich traue ihr zu, dass sie unsere rechte Angriffsseite entlasten kann“, sagt Becker.

Die HSG ist seit vier Begegnungen ungeschlagen. Hannover landete zuletzt fünf Siege in Folge. Den Ersten und den Dritten trennt im Klassement nur ein Zähler. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein hochkarätiges und spannendes Duell freuen. (zys)

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