Handball-Oberliga Frauen: „Heidmark wäre machbar gewesen“

Plesse-Hardenberg zieht beim Spitzenreiter mit 24:33 den Kürzeren

Dorfmark. Beim Spitzenreiter HSG Heidmark mussten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag eine 24:33 (11:12)-Niederlage einstecken.

Artur Mikolajczyk war nach dem Abpfiff sehr verärgert. „Da war mehr drin. Heidmark wäre machbar gewesen. Das ist schade. Am Ende ist die Niederlage zu hoch ausgefallen“, haderte der HSG-Trainer. Wie schon gegen Hollenstedt waren seine Schützlinge gegen ein Spitzenteam keineswegs chancenlos, standen am Ende aber erneut mit leeren Händen da.

Plesse zeigte in der Heide mal wieder zwei Gesichter. „In den ersten 20 Minuten haben wir tollen Handball gespielt. Unser Konzept ist aufgegangen“, berichtete Mikolajczyk. 8:3 führte die HSG beim Favoriten. Dann aber warf man sich mit vier vergebenen Strafwürfen und schlechtem Überzahlspiel selbst aus der Bahn. So kam der Gegner zurück. Der Pausenrückstand hinterließ dann auch merklich mentale Spuren bei den Gästen.

Die blieben nach dem Wechsel bis zum 13:15 im Spiel. Dann traf Heidmark viermal in Serie und bog endgültig auf die Siegerstraße ein. Vor allem von außen kamen die Gastgeberinnen wiederholt zum Erfolg. Dazu gesellten sich eine rote Karte für Julia Herale und einige strittige Entscheidungen der Unparteiischen. „Die Mannschaft hatte Energie und war präsent. Mit unseren eigenen Fehlern haben wir leider dafür gesorgt, dass sich die Fronten verlagerten. Auch die einfachen Tore von Theresa Rettberg haben uns gefehlt.“

HSG: Menn - Herale 2, Henne 3, Strahlke 4, Hemke 2, Salam 2, Grünewald 3, Becker 5, Achler 2, Calsow 1, Bäcker. (zys)

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