Handball-Oberliga Frauen

HG Rosdorf fürchtet „explosive Mischung“

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Eine haarige Angelegenheit! Rosdorfs Malin Gerke (am Ball), hier gegen Hildesheims Esther Pollex, ist auch gegen Lüneburg als Abwehrchefin gefragt. 

In der Handball-Oberliga der Frauen erwartet die HG Rosdorf-Grone im Aufsteiger-Duell den Tabellenletzten und noch immer sieglosen Handballverein Lüneburg. Im Kellerduell muss der Tabellenvorletzte HSG Göttingen, der erst zwei Siege auf dem Konto hat, zum Drittletzten TV Hannover-Badenstedt II reisen.

HG Rosdorf-Grone - HV Lüneburg (Sa., 16 Uhr). „Eine vermeintlich leichte Aufgabe, so scheint es“, sagt HG-Trainer Sascha Heiligenstadt zum Aufsteigerduell und erinnert sich nur zu ungern an die Heimniederlage seines Teams gegen den TV Hannover-Badenstadt II, der um den Klassenerhalt spielt. „Das sind Vier-Punkte-Spiele gegen Lüneburg gegen den Abstieg“, warnt Heiligenstadt davor, sich schon jetzt sicher zu sein, selbst schon den Klassenerhalt geschafft zu haben.

Gleichwohl geht sein Team nach dem Sieg vor einer Woche gegen Eintracht Hildesheim mit dem nötigen Selbstvertrauen und durchaus als Favorit in diese Begegnung. „Lüneburg hat aber vor einer Woche gegen Plesse, wo sie nur mit einem Tor Unterschied verloren haben, gezeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben. Die haben eine lange Anreise, haben nichts zu verlieren. Das ist eine explosive Mischung“, warnt Heiligenstadt davor, Lüneburg auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen auf der Hut sein.“ Dem HG-Coach steht der komplette Kader zur Verfügung.

TV Hannover-Badenstedt II - HSG Göttingen (Sa., 18 Uhr). Mit erneut reduziertem Kader wie schon vor einer Woche treten die HSGerinnen die Fahrt nach Hannover an. Es fehlen Marieke Lieseberg, die schwanger ist, die verletzte Spielmacherin Michelle Rösler und Torfrau Daria Seradj aufgrund eines halbjährigen Auslandsaufenthalts. „Wir haben anzahlmäßig noch einen guten Kader mit zehn Feldspielerinnen, es fehlt uns aber naturgemäß Qualität, wenn uns Leistungsträgerinnen ausfallen“, sagt HSG-Trainer Uwe Viebrans. Er weiß, wie prekär die Tabellensituation ist. „Es ist eben ein Kellerduell.“

Erschwert wird die Situation auch noch ob der Tatsache, dass das Drittligateam des TV Hannover-Badenstedt am kommenden Wochenende nicht im Einsatz ist. „Das heißt, dass sie auch Spielerinnen eben aus dem Drittligateam einsetzen werden, wenn Badenstedt die Reserve unbedingt in der Oberliga halten will“, vermutet Viebrans. Gleichwohl wäre ein dritter Sieg seiner Mannschaft für die Moral und den weiteren Saisonverlauf eminent wichtig. wg/gsd-nh

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