Handball-Oberliga Frauen: Plesse und Northeim messen am Sonntag die Kräfte

Wer holt den Derbysieg?

Auf geht es: Am Sonntag stehen sich in Nörten die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg (Foto) und die des Northeimer HC zum Oberliga-Derby gegenüber. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorn hat. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden / Northeim. Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen! Spannung und gutklassiger Handball scheinen garantiert, wenn sich Sonntag ab 15 Uhr in Nörten die beiden heimischen Topteams HSG Plesse-Hardenberg und Northeimer HC gegenüberstehen.

Für die Nachbarn geht es um den ersten Derbysieg der Saison. Beide bezogen ihre bisher einzige Niederlage gegen Rosdorf. In der Vorsaison entschied das Burgenteam beide Duelle für sich und hat auch jetzt die Favoritenrolle inne. Die kann aber auch zur Bürde werden. Weniger Druck dürften die Gäste verspüren. Das neuformierte Team liegt voll im Soll.

Für Carsten Barnkothe sind die Rollen klar verteilt. „Was meine Mannschaft bisher geleistet hat, ist sicher aller Ehren wert. Aber in diesem Spiel sind wir nur Außenseiter. Plesse ist vor allem mit der starken Achse Lisa Sander–Annika Hollender gut besetzt. Sie werden um den Titel mitspielen“, glaubt Northeims Coach.

Duell starker Abwehrreihen

Er hat sein Team vor dieser Saison neu formiert. Die vielen jungen Spielerinnen schlagen sich prächtig. Die dicken Brocken, dazu gehört auch Plesse, kommen aber erst noch. Größe Baustelle ist die fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Gut aufgestellt sieht Barnkothe seine Schützlinge in der Deckung, die nur wenig zulässt.

„Wir haben nur eine Chance mit einer überragenden Torhüterleistung und einer starken Abwehr, um so in den Gegenstoß zu kommen. Im Positionsspiel könnte es schwierig werden“, vermutet der NHC-Trainer. Er kann an der Bünte in jedem Fall auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Nicht ganz so sorgenfrei ist man in Plesses Lager. Theresa Rettberg muss weiterhin pausieren. Torhüterin Filiz Bühn plagen Knieprobleme. Sollte sie ausfallen, wird Corinna Haertel aus der 2. Mannschaft nachrücken. Ansonsten kann man sich aber auf Caro Menn verlassen.

„Wir haben unser erstes Derby verloren, haben also etwas gutzumachen“, bekennt Felix Lambrecht. Er sieht den Kontrahenten durchaus auf Augenhöhe, stellt aber auch klar: „Wir haben eines der besten Abwehrsysteme der Liga. Northeim muss zeigen, dass es das knacken kann.“

Lob gibt es vom HSG-Trainer für die bisherigen NHC-Auftritte. „Die Mannschaft steht super da. Das hatte vor der Saison wohl kaum jemand erwartet.“ Trotz der jüngsten Niederlage werde das Team daher mit viel Rückenwind anreisen. „Das macht es gefährlich. Wenn sie in Tritt kommen, wird es schwierig. Aber ich sehe uns breiter aufgestellt.“ (zys) DREI FRAGEN

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