Handball Oberliga Frauen

HSG Plesse: Premiere in der Frauen-Oberliga fällt ins Wasser

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Drei Tore bis zum Abbruch: Plesses Devi Hille (am Ball) nutzt die Lücke zwischen Hollenstedts Sandra Nickel (rechts) und Laura Nickel. 

Nörten. Ein ungewöhnliches Ende fand am Sonntag die Heimspielpremiere der Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg in der Oberliga.

10:9 für das Burgenteam stand es nach den ersten 30 Minuten in der Sporthalle „An der Bünte“ in Nörten. Unmittelbar vor dem Anpfiff des zweiten Durchgangs wurden dann Wasserflecken auf der Spielfläche entdeckt. Ursache war ein Leck in der Hallendecke, das sich trotz intensiver Bemühungen nicht schließen ließ.

Nach über 30-minütiger Wartezeit entschlossen sich die Unparteiischen um 16.30 Uhr zu einem endgültigen Abbruch Eine Forsetzung war ohne Gefährdung der Gesundheit der Spielerinnen nicht möglich.

Auch aus Sicht von Yunus Boyraz, der so einen erinnerungswürdigen Einstand als neuer Coach der HSG-Frauen feierte, war die Entscheidung alternativlos. „Die Gefahr, auszurutschen, ist zu groß. Nach der langen Unterbrechung waren die Spielerinnen auch schon wieder kalt. Es hätte keinen Sinn gemacht weiterzuspielen.“

Die Partie hatte bereits mit 15-minütiger Verspätung begonnen, da die Gäste auf ihrer Anreise im Stau steckten. Beide Teams agierten bis zum Pausenpfiff im Angriff weitestgehend ideenlos. So wurden die Torhüterinnen Nadine Schwarz (Hollenstedt) und Caro Menn kaum ernsthaft geprüft. „In der Abwehr haben wir gut gestanden. Vorne gab es noch viel Luft nach oben. Da hatten wir uns für die zweite Halbzeit viel vorgenommen“, kommentierte Boyraz das halbe Debüt. Die guten Vorsätze fielen dann aber buchstäblich ins Wasser.

HSG:Menn - Al Najem 1, Behrends, Hemke 1, Herale 1, Hille 3, Hübers 2, Müller, Reinholz, Rombach 1/1, Schob, Schütze 1, Seitz. (zys)

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