Handball-Oberliga Frauen: 21:27-Pleite in Celle

Kein Druck aus Plesses Rückraum

Celle. Der Reserve des SV Garßen-Celle ist die Revanche geglückt. Drei Wochen nach der 22:32-Niederlage in Bovenden wurde die HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag mit 27:21 (13:12) in die Schranken gewiesen.

Die Gäste traten erneut ohne Anja Becker und Theresa Rettberg an und mussten kurzfristig auch noch auf Franzi Lath verzichten. „Das konnten wir heute nicht kompensieren“, berichtete Artur Mikolajczyk. Seine Schützlinge brachten in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel nur ganze zwei Mal aus dem Spiel heraus den Ball im gegnerischen Gehäuse unter. „Damit können wir nicht zufrieden sein. Das ist zu wenig und war nicht das, was wir können. Aus dem Rückraum fehlte der Druck.“ Über die volle Distanz gesehen fanden die Gäste nie in ihren gewohnten Rhythmus. Nach einer Auszeit lief es zwar besser, doch der zwischenzeitliche 15:23-Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit erwies sich als zu schwere Hypothek.

Wirklich in Schlagdistanz zum Kontrahenten kam die HSG aber nicht mehr. Erfreulich verlief in dieser Phase aber das Comeback von Lisa Sander, die gleich mehrfach aus der zweiten Reihe traf. „Das war ein erster Schritt für sie. Es ist ein gutes Gefühl und wird ihr Sicherheit geben“, freute sich Plesses Coach über die Rückkehr der Langzeitverletzten.

HSG: Menn - Herale 1, Henne 2, Strahlke 2, Salam 4, Grünewald 3, Bäcker, Achler 1, Calsow 2, Hemke 1, Sander 5/2. (zys)

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