Handball-Oberliga Frauen: Plesse 22:27 in Bergen

Herber Dämpfer: Keine Punkte und Hollender verletzt

Annika

Bergen. Die Titelambitionen der Frauen der HSG Plesse-Hardenberg haben im letzten Spiel des Jahres einen herben Dämpfer erhalten. Doch noch viel schlimmer als die 22:27 (13:11)-Niederlage beim TuS Bergen könnte sich die Verletzung von Annika Hollender herausstellen.

Denn der Rückraumspielerin, die direkt nach Spielschluss zur Untersuchung ins Krankenhaus fuhr, droht wegen einer Schulterverletzung eine längere Pause.

Beim Gastspiel in der Heide zeigte das Team von Trainer Tim Becker zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. In den ersten 30 Minuten diktierte der Tabellenzweite das Geschehen und den Rhythmus. Über 4:2 (10. Minute) und 7:4 (15.) hatten sich die Gäste nach zwanzig Minuten beim 10:6 erstmals eine Vier-Tore-Führung erspielt. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt im Angriff und der Abwehr sehr gut gespielt. Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir sogar noch höher führen können“, lobte Becker, dessen Team auch nach dem Seitenwechsel dominierte.

Beim Zwischenstand von 18:15 in der 42. Minute folgte aber der Knackpunkt im Spiel der Gäste. Erst erhielt Plesses Lisa Sander eine Manndeckung, kurz danach zog sich Hollender die Schulterverletzung zu. „Damit kamen wir nicht klar. Am Ende gingen bei uns die Köpfe runter“, meinte Becker. Die Gastgeberinnen glichen zwölf Minten vor Schluss zum 19:19 aus und lagen wenig später beim 23:20 (53.) mit drei Treffern in Führung.

HSG: Menn, Haertel - Sander 12/5, Hollender 3, Rombach 3, Bäcker 2, Achler 1, Kunze 1. (raw) Foto: zys

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