HSG kriegt beim HSC eine geklebt

Hannover. Irgendwann musste sie ja mal kommen. Dass die erste Niederlage in der Handball-Oberliga der Frauen aber gleich so deftig ausfällt, hatte sich Aufsteiger HSG Göttingen sicher nicht träumen lassen. Bei Spitzenreiter Hannoverscher SC gingen die Göttingerinnen gleich mit 25:51 (9:29) ein, wodurch auch das Torverhältnis arg ins Negative abglitt (minus 20).

Trainer Uwe Viebrans hatte aber eine gute Erklärung für die derbe Niederlage. „Beim HSC herrscht Wachs-Verbot. Stattdessen benutzt der HSC einen Sprüh-Kleber, der so intensiv war, dass wir in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel dagegen gefunden haben.“ Man könnte auch sagen, dass die Wettbewerbsbedingungen ungleich waren. Zudem sei die Halle glatt wie eine Eisbahn gewesen und obendrein sei auch die Schiedsrichterleistung sehr schlecht gewesen. Viebrans: „Bei diesem Spiel ist irgendwie alles zusammengekommen. Aber besser so, als in mehreren Spielen knapp verlieren.“

Viebrans weiter: „In der zweiten Halbzeit haben wir gute Moral gezeigt. Wir freuen uns schon auf das Rückspiel bei uns ohne Kleber.“

HSG-Tore: Tischer 1, J. Schmieding 5/1, Lieseberg, Voigt 4, K. Schmieding 5/4, Rösler 5, Herbst, Gräser 4, Jansen, Lohmann 1. (haz/gsd)

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