Handball-Oberliga Frauen: Northeim trifft am Sonntag ab 15 Uhr auf Schlusslicht Ashausen/Gehrden

Letzter Auftritt vor dem Derbyknaller

Klar favorisiert: Für Miriam Kelm und Co zählt am Sonntag nur ein Heimsieg. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC stehen vor dem vermeintlich leichtesten Spiel des neuen Jahres: Sonntag ab 15 Uhr empfangen sie mit dem MTV Ashausen/Gehrden den Träger der roten Laterne in der Schuhwallhalle. 

„Wir nehmen die Favoritenrolle natürlich an, müssen aber gerade deshalb konzentriert agieren “, sagt Northeims Trainer Carsten Barnkothe.

Personell ist alles im Lot

Spielerisch dürfte der Kontrahent für die Heimsieben keine Probleme darstellen. Läuft alles wie erwartet, bleiben die beiden Pluspunkte am Schuhwall. Die Frage ist jedoch, ob sich diese vermeintlichen Überlegenheit in den Köpfen nicht als Stolperstein erweist. Dem versucht der Coach entgegenzuwirken. „Auch wenn Ashausen erst vier Punkte geholt hat, haben die sich längst noch nicht aufgegeben“, verdeutlicht Barnkothe. Er erinnert in diesem Zusammenhang nur an den MTV-Auftritt vor zwei Wochen in Rosdorf. Die HG setzte sich zwar letztlich mit 33:27 durch, musste sich dafür aber nach 4:11-Rückstand und einem 16:16 zur Pause mächtig strecken.

Personell kann der NHC aus dem Vollen schöpfen. Auch die Urlauberinnen Sina Barnkothe und Merle Ziegler werden wieder dabei sein. Allerdings macht sich angesichts der langen Saison ein erster Kräfteverschleiß bemerkbar, wie der Trainer festgestellt hat. Vor allem bei Spielerinnen wie beispielsweise Tanja Weitemeier und Annika Strupeit, die beide stets große Spielanteile haben und keinem Zweikampf aus dem Weg gehen.

Den Nachbarn ärgern

In das Duell mit dem Kellerkind gehen die Northeimerinnen auf jeden Fall mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen. Gestützt auf die beste Abwehr der Liga (erst 331 Gegentore) rangiert die Truppe nach dem 24:21-Erfolg in Lüneburg auf dem zweiten Platz. Den will man natürlich festigen, ehe es nach einem spielfreien Wochenende am 13. März zum Derbyknaller kommt. Dann gastiert Spitzenreiter Plesse-Hardenberg in der Schuhwallhalle.

Die Burgfrauen führen das Klassement mit drei Zählern Vorsprung an. Und der NHC würde nichts lieber tun, als dem Nachbarn auf dem Weg zum Titel einen dicken Stein in den Weg zu legen. (zhp)

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