Handball-Oberliga Frauen: Plesse kann gegen Bergen die Meisterschaft perfekt machen

Letzter Schritt zum Titel?

Blick voraus: Plesses Coach Tim Becker hat mit seiner Mannschaft die Meisterschaft in der Handball-Oberliga im Visier. Den letzten Schritt will die HSG im Heimspiel gegen Bergen machen. Foto:  zhp

Nörten/ Bovenden. Nur noch 60 Minuten trennen die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Mit einem Erfolg im letzten Heimspiel gegen TuS Bergen kann sich das Burgenteam den Traum vom Titel in der Oberliga erfüllen. Der Anpfiff zum „Unternehmen Meisterschaft“ erfolgt am Samstag um 17 Uhr am Wurzelbruchweg in Bovenden.

Wenn es losgeht, muss Yasmin Hemke wieder den unliebsamen Platz auf der Bank einnehmen. Eine hartnäckige Verletzung verurteilt Plesses Kreisläuferin in den entscheidenden Wochen zum Zuschauen. „Es ist schon hart. Man versucht alles, um irgendwie dabei zu sein. Ich möchte helfen, kann es aber nicht. Das ist echt bitter“, gibt die 22-Jährige einen Einblick in ihre Gefühlslage. Etwas Linderung verschafft das Wissen um Miriam Achler, ihre Partnerin am Kreis. „Es ist gut zu wissen, dass Miri da ist und das auffängt. Und zum Glück sind die letzten Spiele richtig geil gelaufen.“

Da wird Yasmin Hemke kaum jemand widersprechen. Mit den tollen Auftritten gegen Hannover und Heidmark hat sich die HSG in eine exquisite Ausgangsposition gebracht. „Die wollen wir jetzt auch nutzen, um den letzten Schritt zu machen. Wir wollen die Früchte unserer Arbeit ernten. Die Mädels sind heiß und haben richtig Bock darauf“, erklärt Tim Becker. So ganz nebenbei möchten sich seine Schützlinge gegen den aktuellen Tabellenachten natürlich auch noch für die 22:27-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.

„Damals haben wir das Geschehen lange dominiert“, erinnert sich Plesses Coach. „Dann hat uns eine Sonderbewachung für Lisa Sander völlig aus dem Konzept gebracht. Aber darauf sind wir jetzt Bestens vorbereitet. Das haben wir uns in den letzten Wochen erarbeitet.“

Becker ist sich sicher, dass sein Team an die tollen Leistungen der letzten Wochen anknüpfen kann, stellt aber auch klar: „Wir sind noch nicht durch. Die Spielerinnen standen in den vergangenen Wochen mächtig unter Strom. Man hat schon gemerkt, dass die Spannung nach den Erfolgen etwas abgefallen ist. Die müssen wir jetzt unbedingt wieder aufbauen.“

Mit Spannung rechnet auch Yasmin Hemke auf den hoffentlich letzten Metern zum Titel. „Es wird nicht einfach und wir dürfen Bergen nicht unterschätzen. Aber wenn wir so auftreten wie in den letzten beiden Spielen, dann werden wir auch gewinnen.“ (zys)

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