Handball-Oberliga Frauen: Plesse gewinnt das Derby gegen Göttingen mit 37:29

Menn hält vier Strafwürfe

Foul! Plesses Miriam Achler wird von den Göttingerinnen Kimberly Schmieding (rechts) und Franziska Gräser gestoppt. Foto: zje

Bovenden. Als (Herbst-) Vizemeister beenden die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg die Hinrunde 2015/16. Im Derby gegen den als Tabellenzweiter angereisten Aufsteiger HSG Göttingen setzten sich die Burgfrauen klar 37:29 (19:14) durch.

Nach zunächst wechselhaftem Spielverlauf - aus einer 5:2-Führung (8. Minute) wurde ein 5:5 (10.), aus dem die Gastgeberinnen dann wieder eine Drei-Tore-Führung machten (9:6/17.) - gingen sie mit fünf Toren Vorsprung (19:14) in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeberinnen dann da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Vom 19:14 aus vergrößerten sie ihren Vorsprung über 23:15 (35.) und 29:19 (43.) auf zwölf Treffer (34:22/52.).

Dass es am Ende nur noch acht Tore waren, nahm niemand mehr besonders tragisch, auch wenn Tim Becker, einer der beiden Trainer der Burgfrauen, nach dem Abpfiff lapidar feststellte: „Wir konnten höher gewinnen.“

Für den deutlichen Sieg hatte er eine einleuchtende Erklärung: „Wir haben schon im Pokal gesehen, dass der HSG unsere 3:2:1-Abwehrformation nicht liegt. Damit haben wir sie auch diesmal wieder bezwungen.“ Die starke Abwehrleistung und eine überragende Caroline Menn zwischen den Pfosten (sie parierte acht Würfe, darunter vier Siebenmeter) waren die Grundlage, auf der sich die bessere Spielanlage entfalten konnte, so Becker.

Dadurch gelangen den Gastgeberinnen immer wieder einfache Tore, während Göttingen sich jeden Treffer hart erarbeiten musste. Göttingens Trainer Uwe Viebrans machte es kurz: „Das war unser schlechtestes Saisonspiel! Vor allem bei Ballverlusten im Angriff hat das Umschalten auf Abwehr überhaupt nicht funktioniert.“

HSG Plesse.: Menn (bis 44.), Härtel (bis 60.; pariert einen Strafwurf) - Sander 12/2, Henne 7, Rombach 5, Strahlke 4, Achler 3, Herale 3, Bäcker 2, Hemke 1, Jung, Kunze.

HSG Göttingen: Elkenz, Rolof - Tischer 6/4, Vogt 5, Rösler 5, Albrecht 3, Gräser 2, Janßen 2, Lieseberg 2, K. Schmieding 2, J. Schmieding 2/1, Bause, Lehmann. (eko)

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