Handball Oberliga Frauen

MTV gegen HSG: Göttinger Derby mit unterschiedlichen Vorzeichen

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Frei durch am Kreis: Vivien Tischer (2) trifft beim 29:24-Sieg der HSG im Hinspiel. Hinter ihr Geismars Meryem Stielow.

Göttingen. Mit dem zweiten Saison-Derby zwischen dem MTV Geismar und der HSG Göttingen geht das Handball-Jahr in der Frauen-Oberliga zu Ende. Beide Klubs stehen sich am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle Geismar 1 gegenüber.

Für den MTV ein Stadtduell unter schlechten Vorzeichen. Bei den HSGerinnen sieht es dagegen gut aus.

Schlusslicht Geismar, das zuletzt neunmal in Folge nicht gewonnen hat und den einzigen Sieg bisher am zweiten Spieltag gegen Peine holte, muss auf zwei Spielerinnen verzichten. Bei den schon länger verletzten Mariana Lapschies wird eine MRT-Untersuchung am verletzten Knie vorgenommen, Tina Schilling fehlt wegen eines im Training erlittenen Bänderrisses im Sprunggelenk. Das Dumme für den MTV ist, dass beide Rückraum Mitte spielen und nun auf dieser Position ein Problem besteht. „Der doppelte Ausfall ist natürlich eine immense Schwächung“, sagt MTV-Trainer Lennart Versemann. „Wir müssen wieder einmal improvisieren.“ Notgedrungen zieht er Elisabeth Gerberding und Berit Schwarz aus der zweiten MTV-Mannschaft hoch. Für Versemann, der nach dem Frauen-Derby selbst noch für die Landesliga-Männer des MTV um 19.45 Uhr gegen Stadtoldendorf antritt, war die HSG sowieso schon Favorit – jetzt ist sie es umso mehr.

HSG Göttingen ohne Ausfälle

Völlig entspannt geht dagegen Versemanns HSG-Kollege Uwe Viebrans mit seinem Team ins Stadtduell. „Bislang haben wir keine Ausfälle“, berichtet er. Und Lara Meroth ist zudem aus ihrem Urlaub zurück, verleiht dem Tabellensiebten (13:11-Punkte) zusätzliche Durchschlagskraft. „So können wir gestärkt ins Derby gehen“, ist Viebrans zuversichtlich, dass es wie im Hinspiel (29:24) einen HSG-Erfolg gibt.

Den MTV hatte Viebrans „höher eingeschätzt“ als den derzeitigen letzten Tabellenplatz. Bei ihnen schwinge wohl etwas Enttäuschung mit, vermutet er. Bei drei Absteigern werde es wohl für Geismar schwierig, den Klassenerhalt zu schaffen. Wegen der langen Pause aufgrund der Männer-WM hat die HSG das nächste Spiel erst am 23. Januar. Viebrans: „Wir trainieren erst wieder Anfang Januar. Die Vorbereitung müssen wir diesmal ganz anders gestalten.“ (haz/gsd)

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