Los geht es am Samstagabend um 20 Uhr

Nach drei Siegen in Serie tritt der Northeimer HC in Hildesheim an

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Kann Northeim weiter jubeln? Juliana Lösky und Co gewannen die vergangenen drei Spiele.

Northeim – Zur ungeliebten Anwurfzeit am Samstag ab 20 Uhr treten die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC bei Eintracht Hildesheim an. Trainer Carsten Barnkothe erwartet zwar ein schweres Spiel, doch sein Team (Platz sechs) will mit dem Schwung von drei Siegen in Folge den Auswärtsfluch gegen diesen Kontrahenten brechen.

Aber: Auch die viertplatzierten Hildesheimerinnen haben erfolgreiche Wochen hinter sich und hatten erst kürzlich Tabellenführer Peine am Rande eines Punktverlustes (23:24).

Es fällt Barnkothe nicht schwer, das Orakel zu spielen. „Traditionell lässt Hildesheim die Punkte in Northeim, wir verlieren dafür kräftig bei der Eintracht“, blickt der Trainer zurück. In der Tat erinnern sich nur die Älteren unter den Fans des NHC an einen Auswärtssieg in Hildesheim. Dafür waren die Heimspiele immer eine sichere Bank. 21:18 lautete etwa das Ergebnis der Hinrunde. In der Tabelle steht Hildesheim nach Northeims Serie nur noch einen Punkt vor dem Gegner. Dennoch ist Barnkothes Truppe gewarnt. „Annika Hollender und Esther Pollex sind ein starkes Rückraum-Duo“, weiß Barnkothe. Zwölf der 18 Hildesheimer Tore warfen die beiden beim jüngsten Duell. Allerdings hat der NHC Tanja Weitemeier im Kader. In der Torjägerstatistik (138/Platz zwei gegen 128/Platz vier) und auch bei den verwandelten Strafwürfen liegt Weitemeier (58 von 70) vor Pollex (50 von 62). Dennoch hat Hildesheim ein kleines Plus: Mit nur 374 kassierten Toren hat Trainer Frank Mai die beste Abwehr der Liga geformt.

Barnkothe schaut trotz der guten Serie auch nach unten. „Wir setzen uns die Ziele immer neu. Da sicher drei Teams absteigen werden und zwischen Platz vier und zehn nur sechs Punkte liegen, müssen wir uns immer wieder neu absichern.“

Die aktuelle Situation der Mannschaft macht es ihm nicht leicht: Weitemeier und Marie Barnkothe hüteten zuletzt grippebedingt das Bett, dazu werden Kiara Freckmann und Nele Gebhardt fehlen. Keine guten Vorzeichen, doch „die Mannschaft hängt sich immer voll rein“, ist sich Barnkothe sicher. 

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