Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg misst sich mit Heidmark

Nachlegen ist jetzt Pflicht

Heidmark kommt! Die HSG Plesse mit Lisa Sander trifft im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag auf den Tabellensiebten. Archivfoto: zel

Nörten / Bovenden. Nachlegen! So lautet die Devise für die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg vor dem letzten Heimspiel des Jahres in der Handball-Oberliga gegen Heidmark. Gespielt wird Samstag (17.30 Uhr) in Bovenden.

Vor dem vergangenen Kräftemessen mit dem Klassenprimus aus Hannover kam Tim Becker das Wort „Spitzenspiel“ nicht ganz so leicht über die Lippen. Mit dem Coup in der Landeshauptstadt dürfte die Erwartungshaltung unter den Burgen aber wieder einen kräftigen Schub erhalten haben. Alles scheint möglich in dieser Spielzeit. Daher gilt es, den Triumph beim Spitzenreiter nun gegen Heidmark zu veredeln.

Auf dem Weg zum sechsten Heimsieg muss das Burgenteam einen Mitkonkurrenten aus dem Weg räumen. Die Gäste aus der Heide liegen am Ende des dicht gedrängten Verfolgerfeldes in Lauerstellung. Am vergangenen Wochenende trotzte der Tabellensiebte der HG Rosdorf ein 27:27 ab, verspielte dabei aber eine Sechs-Tore-Führung.

Mit Heidmark gibt kein Geringerer als der Vizemeister der Vorsaison seine Visitenkarte ab. „Die HSG liegt zwar derzeit etwas weiter hinten, zählt für mich aber dennoch zu den stärkeren Teams der Liga“, stellt Becker fest. „Wir sind gewarnt und werden diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Trio fällt aus

Plesses Coach muss weiter mit einem etwas ausgedünnten Kader auskommen. Mit Theresa Rettberg (Achillessehne), Sarah Strahlke (Sprunggelenk) und Filiz Bühn (Knie) stehen drei Stammspielerinnen nicht zur Verfügung. „Wir hoffen aber, dass wir diese Ausfälle wieder so gut kompensieren wie in Hannover. Und wenn die Mannschaft die starke Abwehrleistung aus diesem Spiel wiederholt, sehe ich gute Chancen, Heidmark zu schlagen“, sagt Becker.

Vorausgesetzt das Burgenteam erledigt seine Hausaufgaben erfolgreich, wird man einen Tag später sicher gespannt schauen, was in der Schuhwallhalle passiert. Denn sollte es Northeim der HSG nachmachen und Spitzenreiter Hannover ebenfalls in die Knie zwingen, könnte Plesse-Hardenberg auf Platz eins klettern. (zys)

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