Nachfolge von Tim Becker ist geklärt

Dominik Warnecke übernimmt die HSG Plesse-Hardenberg

Der neue Mann unter den Burgfrauen: Dominik Warnecke
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Der neue Mann unter den Burgfrauen: Dominik Warnecke.

Nörten/Bovenden. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben einen neuen Trainer: Dominik Warnecke tritt die Nachfolge von Tim Becker an, der seine Tätigkeit nach drei Jahren beendete.

„Wir wollten einen Trainer aus der Region. Jung, motivviert, mit noch nicht ganz so vielen Stationen, aber dennoch etwas Erfahrung“, beschreibt Plesses Teammanagerin Maike Lapschies das Anforderungsprofil bei ihrer Suche. „Wir glauben, dass Dominik der richtige Mann für den Neuaufbau ist.“ Der ist nach dem einjährigen Gastspiel in der 3. Liga und dem Abgang einiger Leistungsträgerinnen unausweichlich. Er soll auch mit Talenten aus dem Nachwuchs gelingen. Externe Neuzugänge gibt es bisher noch nicht zu vermelden. Auf konkrete Zielsetzungen für die neue Spielzeit will sich Maike Lapschies noch nicht festlegen. „Wichtig ist, dass ein Team zusammenwächst.“

Dafür soll der gebürtige Vernawahlshäuser Dominik Warnecke sorgen. Seine handballerische Grundausbildung absolvierte der 32-jährige Ingenieur bei der HSG Wesertal. Zwischen 2006 und 2014 ging er für die HSG Schoningen an den Start, unterbrochen von zwei Spielzeiten in Adelebsen. Es folgten drei Jahre in der 1. und 3. Schweizer Liga. Seit April 2017 läuft der Rückraumspieler wieder für die Solling-Sieben auf. Auf all seinen Stationen sammelte Warnecke seit 2009 auch Erfahrungen als Trainer, vorwiegend im Frauenbereich und bei der weiblichen Jugend.

Der Kontakt zur HSG kam über Maike Lapschies zustande. Die konkrete Anfrage gab es im April. Nach zwei Gesprächen sagte Warnecke zu. „Das Konzept des Vereins ist überzeugend“, erklärt der neue Coach, der seit Anfang Mai das Training leitet. „Wir wollen das Projekt mit vielen jungen Spielerinnen vorantreiben, dabei aber keinen Druck ausüben. Es macht keinen Sinn, um jeden Preis direkt wieder aufsteigen zu wollen. Wichtiger ist es, die Mannschaft zu formen“, so Warnecke. (zys)

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