Handball-Oberliga Frauen: Amtierender Meister bekommt Verstärkung aus Osterode

Neues Quartett für die HSG Plesse-Hardenberg

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Tim Becker

Nörten/ Bovenden. Gute Nachrichten für die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg: Der amtierende Oberligameister vermeldet für die kommende Spielzeit vier Neuzugänge – allesamt aus der „Konkursmasse“ der HSG Osterode, die ihr Team aus der 3. Liga zurückgezogen hatte.

Praktisch alle Mannschaftsteile werden durch das Quartett verstärkt, denn das neue Kleeblatt setzt sich wie folgt zusammen: Nele Röhrs (24 Jahre, Tor), Isabel Marienfeld (24 Jahre, Kreis), Fenja Thölke (21 Jahre, Rückraum), Lara Al Najem (29 Jahre, Außen).

Rosdorf als Konkurrent

Mit Isabel Marienfeld und Fenja Thölke hatte Plesses Coach Tim Becker bereits Kontakt aufgenommen, bevor Osterodes Rückzug endgültig feststand. Vor wenigen Wochen bot sich dann die Möglichkeit, das komplette Paket von vier Akteurinnen zu verpflichten. Allerdings: Auf das Quartett aus Osterode war auch der Oberliga-Nachbar aus Rosdorf scharf. Am Freitag kam dann aber die endgültige Zusage.

„Das sind genau die Positionen, die wir gesucht haben“, freut sich der Meistertrainer über die prominenten Verstärkungen, zumal mit Eigengewächs Celina Kunze, die ein Auslandsjahr einlegt, noch ein weiterer Ausfall für die neue Spielzeit zu verzeichnen ist. Dafür soll Linkshänderin Hannah Tietjen zwar weiterhin in der Reserve spielen, parallel dazu aber gleichzeitig auch an den Oberligakader herangeführt werden.

Wieder oben mitspielen

Natürlich birgt es auch ein gewisses Risiko, wenn vier Spielerinnen „von außen“ auf ein über Jahre gewachsenes und überaus erfolgreiches Team stoßen. Deshalb hat Becker vorab auch seine Schützlinge ins Boot geholt. „Die Mannschaft freut sich. Sie hat Blut geleckt und richtig Bock darauf, wieder ganz oben mitzuspielen.“ Und der Bedarf war ohnehin da. „Mit einer Torfrau und acht Feldspielerinnen kann man nicht in die Saison gehen.“

Ab sofort steht also Integration und Teambuilding ganz oben auf dem Lehrplan. Mit neuen Inhalten startet das Burgenteam jetzt in die nächsten drei Trainingswochen. Nach einer kurzen Erholungspause beginnt dann die heiße Phase der Vorbereitung. „Der Spielplan beschert uns gleich zu Beginn drei echte Spitzenspiele. Umso wichtiger ist es, dass wir uns richtig gut einspielen.“ Bereits am Sonntag gibt es bei SVH Kassel einen ersten Test. (zys)

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