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Northeimer HC kassiert Heimniederlage gegen HSG Heidmark

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Umkämpft bis zur letzten Minute war das Duell des NHC gegen Heidmark. Letztlich gingen die Gastgeberinnen um Jette Knoke (am Ball) leer aus.
Umkämpft bis zur letzten Minute war das Duell des NHC gegen Heidmark. Letztlich gingen die Gastgeberinnen um Jette Knoke (am Ball) leer aus. © Stefan Barbeln

Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC haben am Sonntag trotz starker Auftritte der Torhüterinnen Franziska und Emma Post sowie einer guten kämpferischen Leistung ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen.

Northeim - Die ambitionierte HSG Heidmark gewann in der Schuhwallhalle 24:22. Zur Pause hatten die Gastgeberinnen noch 13:12 geführt.

Beide Mannschaften begannen konzentriert, sodass sich ein enges Spiel entwickelte. Tanja Weitemeier zeichnete für das 1:0 und 3:3 verantwortlich, bevor die HSG in der 7. Minute beim 5:3 erstmals mit zwei Toren in Führung ging. Der NHC durfte sich mehrfach beim Aluminium und der starken Franziska Post bedanken und glich zum 5:5 aus. In der 20. Minute wechselte die Führung durch Marie Barnkothes 9:8 zum NHC zurück, die Northeim bis zum Halbzeitpfiff und Aline Barnkothes 13:12 verteidigte.

Nach dem Wiederbeginn hätten zwei schnelle Tore von Marie Barnkothe zum 15:12 dem NHC Souveränität geben können. Aber auch bei den Gästen steigerten sich nun die Torfrauen. Bei den Schwarz-Gelben häuften sich unkonzentrierte Abschlüsse. Das 15:15 (38.) war die logische Folge. Mitte der Halbzeit übernahm Heidmark die Führung. Beim NHC überzeugte Emma Post mit drei gehaltenen Strafwürfen. Nun wechselte Trainer Carsten Barnkothe auf eine 5:1-Deckung und setzte auf Tempogegenstoß-Möglichkeiten. Noch einmal führte Alina Lucenko ihr Team in der 54. Minute per Strafwurf zum 21:22 heran, doch in der turbulenten Schlussphase scheiterte der Northeimer Angriff gleich mehrfach an der Heidmarker Torfrau, die 30 Sekunden vor Schluss einen Strafwurf vereitelte. Das 22:24 durch Marie Barnkothe war nur noch Ergebniskosmetik. Carsten Barnkothe haderte mit den zwischenzeitlichen Verletzungen von Weitemeier und Knoke, die dem Rückraum mehr Schlagkraft gegeben hätten. (Axel Janßen)

NHC: F. Post, E. Post – Weitemeier 5, Knoke 1, M. Barnkothe 7, S. Barnkothe, A. Barnkothe 4, Peters, Lösky 3, Lucenko 1, Freckmann 1

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