Handball-Oberliga Frauen: Plesse verliert unnötig

„Es war noch nie so einfach wie heute“

Lüneburg. Knapp mit 17:18 (10:9) mussten sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag beim HV Lüneburg geschlagen geben.

Die Partie war von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Dabei gelang es den personell geschwächten Gästen nicht, an die grandiose Leistung aus dem Hollenstedt-Spiel anzuknüpfen. „ Es war noch nie so einfach in Lüneburg zu gewinnen, wie heute“, haderte Betreuer Marc Helmstedt. Einzig Sophie Calsow, die immer besser in Fahrt kommt, und Anja Becker verdienten sich eine gute Note.

In einem niveauarmen Schlagabtausch konnte sich zunächst keines der Teams absetzen. Die Gastgeberinnen warfen sich schließlich einen 6:3-Vorsprung heraus, jedoch ohne zu überzeugen. Folgerichtig hatten die Burgfrauen wenig Probleme, zum 8:8 auszugleichen. Ansehnlicher wurde die Begegnung auch nach dem Wechsel nicht. Exemplarisch dafür steht ein Gegenstoß der Gäste: Katarina Salam spielt an der Neunmeterlinie Theresa Rettberg an. Diese trifft, obwohl Lüneburgs Torhüterin bereits geschlagen in der anderen Ecke liegt, nur den Pfosten. In vielen Situationen wie diesen agierten die HSG-Spielerinnen einfach nicht clever genug und schenkten die Punkte regelrecht ab. „Dieses Spiel hätte allerdings eigentlich auch keinen Sieger verdient gehabt“, stellte Helmstedt ein drastisches Abschlusszeugnis aus.

HSG: Menn - Rettberg 6/4, Hemke, Calsow 3, Henne 3, Herale, Becker 3, Salam 2, Achler, Grünewald. (zys)

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