Handball-Oberliga Frauen: 31:26-Sieg gegen die HSG Göttingen im Südniedersachsen-Derby

Northeimer HC hält Anschluss

Hart attackiert am Kreis: Göttingens Janica Voigt (am Ball) setzt sich gegen Northeims Anastasia Junghans (links) und Juliana Lösky durch. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit einem 31:26 (11:15)-Sieg im Derby haben die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC mit Platz vier den Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt. Die HSG Göttingen, bei der Trainer Uwe Viebrans nicht unzufrieden war mit dem Spiel seiner Mannschaft, verlor nur aufgrund mangelhafter Chancenverwertung und belegt nun mit 15:15 Platz sechs.

In einem ohne große Emotionen geführten Spiel versuchte Northeim, die HSG-Deckung mit Würfen aus dem Rückraum zu überwinden, was anfangs nur teilweise gelang. Viele Würfe gingen über das Tor, zudem entschärfte die gut aufgelegte HSG-Torfrau Bühn viele Würfe der NHC-Außen Kristin Bäcker und Marie Barnkothe. Anders hingegen HSG-Außen Janina Schmieding, die die Northeimer Abwehr mehrfach versetze und das Northeimer Tor mit variablen Würfen in die kurze wie in die lange Ecke bezwang. Zehn Tore, davon zwei Siebenmeter, sprachen für die Effektivität der Göttingerinnen.

Tanja Weitemeier gelang nach fünfzehn Minuten mit drei Würfen aus dem Rückraum die erste Northeimer Zwei-Tore-Führung, nachdem Trainer Barnkothe den Angriff etwas weiter von der Göttinger Deckung spielen ließ. Nun hatte der NHC-Rückraum mehr Platz, doch sorgte Kimberly Schmidt dafür, dass die HSG im Spiel blieb. Jedoch scheiterte sie kurz vor der Halbzeitpause mit einem Siebenmeter an Torfrau Post, sodass der NHC zur Halbzeit 15:11 führte.

Nach dem Wechsel waren es wieder Janina Schmieding und Vivien Tischer, die die HSG auf zwei Tore heranbrachten, doch die starke Tanja Weitemeier (16 Tore) stellte den Abstand sowohl aus dem Rückraum, aber auch mit Einzelaktionen frei vor dem HSG-Tor wieder her. Der HSG-Angriff ging nun weniger in die Northeimer Deckung hinein und erspielte mehr Platz für den HSG-Rückraum, der mehrfach auf bis zu zwei Toren herankam (18:20/40. Min, 24:26 52. Minute). Northeim hätte nun fast das Spiel noch einmal hergegeben, doch unterband Northeims Coach mit einer 5:1-Deckung die Aufholjagd der HSG. M. Barnkothe und Kristin Bäcker stellten im Schlussspurt mit mehreren Tempogegenstößen den 31:26-Sieg sicher.

Faires Spiel beider Teams

Sowohl Northeims Trainer Barnkothe wie auch HSG-Coach Uwe Viebrans lobten das faire Spiel beider Mannschaften und nannten letztlich die konsequentere Chancenverwertung des NHC als Grund für den Gäste-Sieg.

HSG: Bühn, Uhl – Tischer 2, Wehner, Kairat, J. Schmieding 10 (2/3), Bause 1, Lieseberg, Voigt 3, K. Schmieding 5, Schulte-Sutrum,, Rösler 4, Albrecht 1, Lohmann

NSC: Mugames, Post – Weitemeier 16 (2/2), M. Barnkote 4, S. Barnkothe, A. Barnkothe 1, Thielebeule, Bäcker 3, Lösky 2, Gloth 3, Lucenko, Junghans 2. (zaj)

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