Anwurf am Samstag um 17 Uhr in Fallingbostel

Northeimer HC fährt personell geschwächt zur HSG Heidmark

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Nach drei Niederlagen gegen Heidmark wollen die NHC-Frauen um Aline Barnkothe gegen die HSG endlich mal wieder punkten. 

Northeim – Zur ungeliebten HSG Heidmark nach Fallingbostel geht am Wochenende die Reise der Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC. Gegen das Team von Trainer Thorsten Lippert, das aktuell mit drei Punkten Rückstand auf den NHC auf dem neunten Platz liegt, stehen saisonübergreifend drei Northeimer Niederlagen zu Buche. Ob es dem NHC gelingt, die Serie am Samstag zu durchbrechen, wird erheblich von der personellen Situation abhängen. Anpfiff in der Thomarcon-Arena ist um 17 Uhr.

Immer noch hustet und schnupft es kräftig in der Truppe, was sich auch auf die Trainingsbeteiligung auswirkt. So kann Coach Carsten Barnkothe auch kaum Aussagen machen, wer am Wochenende in der Heide auflaufen wird. Nieke Kühne wird aus schulischen Gründen fehlen – ansonsten stellt sich die Mannschaft krankheitsbedingt von allein auf: „Wer kommt, der spielt“, sagt Barnkothe.

Wie anfällig ein kleiner Kader ist, zeigte sich bei der Niederlage in Hildesheim. Ohne drei Stammkräfte war von Beginn an lediglich Schadensbegrenzung angesagt. Wie es gegen schwierige Gegner besser geht, zeigte das Team jüngst gegen den Tabellenletzten. Der 26:21-Sieg gegen robuste Lüneburgerinnen sicherte Northeim wichtige Punkte.

Anders hingegen die Heide-HSG: Nach zwei Niederlagen gegen Peine und bei der HSG Göttingen trennen Heidmark nur noch fünf Punkte von den Abstiegsplätzen. Dabei stehen im drittbesten Angriff der Liga mit Sonja Wortmann (132 Tore) und Julia Reinefeld (103) zwei starke Werferinnen, die oft für zehn oder mehr Treffer gut sind.

Im Hinspiel konnte die Northeimer Abwehr das Duo bis zur Halbzeit noch recht gut kontrollieren. Doch ausgerechnet eine Disqualifikation gegen die bis dahin beste HSG-Spielerin Sonja Wortmann kurz vor Halbzeitende motivierte die Gäste zu einem Sturmlauf, der das Spiel kippen ließ. 17:22 hieß es zum Schluss aus Sicht des NHC, dem damals in der zweiten Hälfte nur mickrige vier Tore gelangen. 

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