Handball-Oberliga Frauen

Northeimer HC gegen HSG Göttingen: Heimrecht-Tausch vorm Derby

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Derby-Zeit: Northeims Tanja Weitemeier (am Ball) setzt gegen Göttingens Nadine Bause zum Wurf an – eine Szene aus der vergangenen Saison. 

Mit unterschiedlichen Vorzeichen treffen die Oberliga-Teams der HSG Göttingen und des Northeimer HC am Mittwoch um 19 Uhr aufeinander. Seit sechs Spieltagen befindet sich der NHC im Höhenflug, ebenso lang wartet die HSG auf die nächsten Punkte.

Ausgerechnet in der Northeimer Schuhwallhalle will sich das Team von Trainer Uwe Viebrans nach dem Heimdebakel gegen HSG Schaumburg-Nord revanchieren. Denn aufgrund von weiter anhaltenden technischen Problemen in der Heimhalle an der Godehardstraße tauschte die HSG mit dem NHC das Heimrecht.

Der Wechsel kommt den Northeimer Frauen recht gelegen: „Wir wollen es vor Weihnachten hinter uns bringen“, freute sich Marie Barnkothe angesichts des aktuell guten Laufs über das Göttinger Angebot. Sieben Punkte aus fünf Spielen sind die Bilanz der letzten Wochen – der Blick der Mannschaft geht bereits in Richtung Mittelfeld. Hingegen ist die HSG seit sechs Spieltagen sieglos. Für Trainer Viebrans sind der ständige Wechsel der Sporthallen und die schwankenden Leistungen seiner Torfrauen problematisch: „Vier Heimspiele in unterschiedlichen Hallen haben unseren Heimnimbus stark angekratzt“, blickt Viebrans auf die unerwarteten Heimpleiten zurück. Dazu kommen zwei Torfrauen, die gegen Rosdorf-Grone und Schaumburg 40 und mehr Tore kassiert haben. Trotz guter eigener 36 Tore gingen daher gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte HSG Schaumburg-Nord beide Punkte verloren. Doch Viebrans setzt darauf, dass sich gegen den NHC die Leistung seiner Keeperinnen stabilisiert: „Gerade gegen Northeim steigt die Motivation“, ist sich der Trainer sicher.

Ein Kampfspiel erwartet hingegen Trainer Carsten Barnkothe: „Die HSG sucht das direkte 1:1-Spiel und spielt viel über den Kreis“, schwört Barnkothe sein Team auf viel Körperkontakt ein. „Die ballführende Spielerin muss zu zweit festgemacht werden, damit wir wenig Strafwürfe und Zeitstrafen kassieren“, kennt Barnkothe die robuste Spielweise der Göttingerinnen.  zaj

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