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Der Northeimer HC erwartet die HSG Heidmark in der Schuhwallhalle

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Starker Rückhalt: Torfrau Franziska Post und ihr Northeimer HC empfangen am Sonntag die HSG Heidmark. Archivfoto: Stefan Barbeln
Starker Rückhalt: Torfrau Franziska Post und ihr Northeimer HC empfangen am Sonntag die HSG Heidmark. © Stefan Barbeln

Ein Wiedersehen mit einem altbekannten Gegner gibt es am Sonntag für die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC. Mit der HSG Heidmark gibt ab 17 Uhr ein jahrelanger Wegbegleiter seine Visitenkarte in der Schuhwallhalle ab.

Northeim - Der Tabellenfünfte liegt noch in Schlagdistanz zum Führungstrio Lüneburg, Hildesheim und Altencelle. Soll das jedoch so bleiben, darf man sich keinen Patzer erlauben. Obwohl die Stimmung beim NHC nach dem unerwarteten Sieg gegen Oyten II vor zwei Wochen gut ist, geht Trainer Carsten Barnkothe nur verhalten optimistisch in die Partie. „Heidmark hat einen starken Rückraum, gegen den unsere Deckung an die Leistungsgrenze gehen muss. Sonja Wortmann und Kim Burmester stehen in der Torschützenliste zurecht ganz oben und erfordern viel Aufmerksamkeit.“ Bei der 30:33-Niederlage der HSG gegen Tabellenführer Lüneburg glänzte zudem Julia Helmke mit acht Toren aus dem Rückraum. Dabei schloss das Team von Trainer Thorsten Lippert gegen den Spitzenreiter in den Schlussminuten noch auf, aber am Ende gab die schlechte Heidmarker Trefferquote den Ausschlag.

Beim NHC füllt sich indes der Kader wieder. Jette Knoke ist zurück im Training und auch Annika Strupeit ist auf dem Weg der Besserung. „Ob sie bereits spielen kann, ist noch unsicher. Aber für die wichtigen Partien gegen die Teams, die hinter uns stehen, ist sie wieder eine Option“, freut sich Barnkothe.

In der zweigeteilten Liga, in der sechs Teams den Meister unter sich ausmachen und sieben gegen den Abstieg kämpfen, muss daheim gepunktet werden. Zu dünn ist der Kader in aller Regel, als dass Überraschungen wie gegen Lüneburg (33:23) und Oyten (22:21) auch in fremden Hallen gelingen können. „Entscheidend werden die direkten Duelle zu Hause gegen direkte Konkurrenten“, schaut Barnkothe voraus. Je nach Zahl der Absteiger aus der 3. Liga müssen zwei oder drei Teams runter in die Landesliga. „Aber man muss abwarten, welcher Landesligist sein Aufstiegsrecht wahrnimmt. Da kann sich noch einiges ändern.“  (Axel Janßen)

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