Handball-Oberliga Frauen: Burgfrauen siegen

Platz eins kommt immer näher

Der Einsatz wird belohnt: Die Burgfrauen mit Celina Kunze (am Ball) gewannen am Samstag das Duell gegen Wolfsburg. Foto: zje

Bovenden. Mit ihrem am Ende klaren 37:25 (16:12)-Sieg über den VfL Wolfsburg schlossen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse/Hardenberg bis auf einen Punkt zum Spitzenreiter Hannoverscher SC auf. Der hatte am Samstag überraschend das Stadtderby gegen das Kellerkind Hannover-West mit 15:18 verloren.

Bis aber die Burgfrauen ihre beiden Punkte unter Dach und Fach gebracht hatten, mussten sie einen sich hartnäckig wehrenden Gegner regelrecht niederkämpfen. Und über einen langen Zeitraum gelang es den Gastgeberinnen nicht, sich deutlicher abzusetzen. Der am Ende klare Sieg wollte scheibchenweise herausgeworfen sein.

Nach einem 1:3-Rückstand (5. Minute) war die HSG beim 5:5 (10.) wieder dran und führte sechs Minuten später 11:7. Letztmals eng war es beim 12:10 (20.). Danach bauten die Burgfrauen ihre Führung Schritt für Schritt aus. Über 16:12 (30.) und 21:15 (38.) zogen sie auf 30:20 (50.) davon. Die spielerische Überlegenheit wuchs mit zunehmender Spieldauer, so dass die HSG es sich über weite Strecken der zweiten Halbzeit leisten konnte, Leistungsträger wie Lisa Sander, Sarah Strahlke oder Julia Herale auf der Bank zu lassen.

Als es anfangs noch nicht so recht laufen wollte, stellte HSG-Trainer Tim Becker von der gewohnten 3:2:1-Abwehr („Darauf hatte Wolfsburg sich gut eingestellt.“) auf ein 6:0 um. Und von da an lief es, auch weil nun der HSG-Rückraum besser traf.

Was die Gastgeberinnen an Sicherheit zulegten, verloren die Gäste, deren Würfe nun immer seltener erfolgreich endeten. Das lag allerdings auch an der die 60 Minuten durchspielenden Corinna Härtel, die 15 Würfe - darunter einen Siebenmeter - abwehrte.

Neben ihr überzeugte der komplette Rückraum, in dem Maike Rombach, wenn sie für Herale auf der Platte stand, einen starken Eindruck hinterließ. Becker: „Das war eine selbstbewusste Leistung von Maike. Sie hat leistungsmäßig im letzten halben Jahr wohl den größten Sprung im Kader gemacht.“

HSG: Härtel - Sander 12/4, Rombach 5, Strahlke 5, Achler 4, Hemke 4, Herale 3/2, Henne 2, Bäcker 1, Kunze 1. (eko)

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