Handball-Oberliga Frauen

Plesse-Frauen: Laura Müller stellt die Weichen auf Sieg

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Fünf Mal erfolgreich: Plesses Anneke Schütze (rechts) setzt sich gegen Schaumburgs Tatjana Diers durch. 

Zum erwarteten Pflichtsieg kamen am frühen Samstagabend in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg, als sie den Aufsteiger und Tabellenzwölften HSG Schaumburg -Nord mit einer 28:33 (17:16)-Niederlage auf die Heimreise schickten.

Damit rückte das Burgen-Team dem aktuellen Tabellenzweiten, MTV Rohrsen, näher auf die Pelle, denn der MTV unterlag im Spitzenspiel beim Tabellendritten Eintracht Hildesheim mit 21:24.

Die HSG Plesse-Hardenberg benötigte für ihren Samstagssieg schon eine gewisse Anlaufzeit. HSG-Trainer Yunus Boyraz nach dem Spiel: „Wir waren vor der Pause in unserer offensiven Deckung nicht immer konsequent genug, so dass bis zum Halbzeitpfiff die Führung ständig wechselte, und Schaumburg dann zur Pause sogar knapp vorne lag.“ Erst nach dem Seitenwechsel habe sich das geändert: „Wir sind hellwach aus der Kabine gekommen und haben uns mit 20:17 den entscheidenden Vorsprung geholt.“

Das war auch bitter nötig, denn bis dahin hatten die Gastgeberinnen ihren ordentlichen Start (5:3 durch Devi Hille in der 6. Minute und 7:4 zwei Minuten später durch Lara Al Najeem) in nur sieben Minuten verspielt. Die Gäste gingen selber in Front (11:9/16.) und behaupteten bis zum Pausenpfiff eine knappe Führung .

Nach dem Ausgleich durch Maike Rombach per Strafwurf (32.; Rombach verwandelte alle vier Siebenmeter) schlug Kreisläuferin Laura Müller in nur drei Minuten drei Mal in Serie zu (20:17/34.).

Zwar erholten die Schaumburgerinnen sich von diesem 0:4-Start in den zweiten Durchgang relativ rasch (20:20/40.), doch von nun an legten die Gastgeberinnen jeweils vor, und der Gast stand unter dem Druck, dass er sich jetzt eigentlich keinen Fehlwurf leisten durfte, oder aber er würde endgültig „abreißen“.

Und genau das passierte dann auch: Rombach markierte das 26:22 (49.) und Al Najeem mit dem 29:23 (52.) den ersten sechs-Tore-Vorsprung.

„Am Ende ein verdienter Sieg für uns“, fasste Boyraz die 60 Minuten zusammen. Verlass war wieder einmal auf die rechte Seite, die 13 Treffer zum Erfolg bveisteuerte.  eko

HSG:Menn, Röhrs - Hemke 2, Rombach 7/4, Henne, Hille 5, Schob, Bünker 1, Schütze 5, Minhöfer 1, Al Najem 8, Herale, Müller 4.

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