Handball-Oberliga Frauen: HSG gastiert beim Tabellensiebten in Hildesheim

Plesse geht wieder auf Reisen

Kristin

Nörten / Bovenden. Zum dritten Mal in Folge müssen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg auf fremdem Terrain antreten. Ab 15 Uhr gastiert die Mannschaft um Kristin Bäcker bei Eintracht Hildesheim.

Nach dem Gastspiel bei Titelkandidat Heidmark wartet auf das Burgenteam erneut eine hohe Auswärtshürde. Die vergangenen beiden Spielzeiten schlossen die Gastgeberinnen auf den Rängen vier und fünf ab. In Hildesheim konnte die HSG noch nicht gewinnen. Dem stehen aber zwei Heimsiege gegenüber.

Zwar steht Hildesheim aktuell „nur“ mit einem ausgeglichenen Punktekonto da, dies ist aber zumindest zum Teil dem Spielplan geschuldet. Der sah schon sechs Auswärtsspiele vor. Dabei gab es zwei unglückliche Niederlagen in Bergen und Heidmark. In Northeim sprang ein Zähler heraus.

Mit einem Punkt könnte man wohl auch im HSG-Lager ganz gut leben. Die andauernden Personalprobleme reduzieren den Spaßfaktor derzeit nicht unerheblich. Bei Theresa Rettberg wurde nun ein Muskelbündelriss diagnostiziert. Yasmin Hemke verdrehte sich im Training das Knie. Beide fallen definitiv aus, vielleicht auch für den Rest des Jahres. Hinzu kommt, dass Sarah Strahlke weiterhin nicht beschwerdefrei ist.

„Die vielen Verletzten machen uns zu schaffen. Ausfälle können wir uns bei unserem kleinen Kader, vor allem im Rückraum, eigentlich nicht leisten. Das erschwert die Aufgabe“, erklärt Artur Mikolajczyk. Viel hänge davon ab, wie die Mannschaft die Ausfälle kompensieren kann. Hier seien insbesondere Miriam Achler, Anja Becker und Maike Grünewald gefordert. „Hildesheim hat eine erfahrene Mannschaft und ist heimstark. Wir müssen unsere Leistung abrufen und versuchen, mit schnellem Spiel zu punkten.“

Einen Silberstreif gibt es am Personalhorizont aber. Mit Jana Teuchert steht neben Caro Menn wieder eine zweite Torhüterin zur Verfügung. Auch mit Filiz Bühn ist wieder zu rechnen. (zys) Foto: zys

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