Handball-Oberliga Frauen: Die HSG gewinnt das Derby gegen den Northeimer HC mit 21:18

Plesse-Hardenberg darf wieder feiern

Gewonnen! HSG-Trainer Artur Mikolajczyk und Torjägerin Lisa Sander bejubeln den in der letzten Minute errungenen Derby-Sieg . zwei Fotos: Jelinek 

Nörten-Hardenberg. In einem spannenden und ausgeglichenen Derby setzte sich die HSG Plesse-Hardenberg in einer gut gefüllten Nörtener Sporthalle am Sonntag gegen den Northeimer HC wie schon im Hinspiel mit 21:18 (13:10) durch.

Die Northeimerinnen erwischten den besseren Start und lagen nach jeweils zwei Treffern von Tanja Weitemeier und Annika Mühlberger mit 4:1 (7.) vorn. Erst dann fand die Heimsieben besser ins Spiel. Anna Polnau traf für den NHC noch einmal zum 6:3. Dann aber, gewann Plesse mehr und mehr die Oberhand.

Großen Anteil daran hatten Torhüterin Carolin Menn und Maike Grünwald. Letztere erzeugte für die zuvor glücklose Sarah Strahlke auf der halblinken Rückraumposition für viel Druck und erzielte bis zur Pause noch vier Treffer. So konnte ihr Team mit einem kleinen Polster in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Northeimerinnen zwar bis auf ein Tor heran. Die Gastgeberinnen wehrten sich energisch gegen den Ausgleich. Sina Barnkothe war es aber, die durch einen Doppelschlag in der 46. Minute für das 16:16 sorgte.

Das Spiel gewann an Spannung. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Leider unterbrachen die beiden Unparteiischen durch unsichere Spielleitung immer wieder unnötig den Spielfluss. Plesse fand den Faden schneller wieder und ging mit 19:17 in Führung. Tanja Weitemeier gelang in der 52. Minute noch einmal der Anschlusstreffer. Jetzt folgte eine siebenminütige Flaute in beiden Angriffsreihen. Den Spielerinnen auf beiden Seiten war die Nervosität anzumerken. Niemand wollte jetzt einen Fehler begehen. Lisa Sander war es vorbehalten, in den letzten 90 Sekunden mit ihren Treffern acht und neun den HSG-Sieg sicherzustellen.

Artur Mikolajczyk sprach am Ende von einem guten Derby, mit einem verdienten Sieg. „Leider haben die Unparteiischen nicht zu diesem guten Spiel beigetragen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“ Kai Strupeit, der den mit den Männern in Groß-Umstadt beschäftigten Trainer Carsten Barnkothe vertrat sah einen besseren Start seiner Schützlinge. „Aber leider konnten wir unsere Aggressivität nicht aufrecht erhalten. Wir haben zu viele Fehler produziert und am Ende verdient verloren.“

HSG: Menn; Achler 1, Herale, Strahlke 1, Rettberg, Grünewald 4, Henne 2, Salam 2, Hemke, Bäcker, Calsow 1, Sander 9/3, Becker 1, Rombach.

NHC: Mugames, Zwenger - Weitemeier 3, Klein, Sina Barnkothe 5, Lösky, Halm, Freyberg 1, Kelm 1, Gloth 1, Mühlberger 2, Thielebeule, Polnau 5/2. (bf)

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