Plesse-Hardenberg feiert Derbysieg beim NHC

Derbysieg: In einem torarmen Nachbarschaftduell mit vielen vergebenen Chancen setzten sich die Spielerinnen der HSG Plesse-Hardenberg mit 16:12 beim Northeimer HC durch. 2 Fotos: Niesen

Northeim. Die Handball-Oberliga-Frauen des Northeimer HC sind nicht mehr der Angstgegner der HSG Plesse-Hardenberg:

Vor rund 150 Zuschauern musste sich der NHC gestern in der Schuhwallhalle dem Gast im südniedersächsischen Nachbarschaftsderby mit 12:16 (5:10) geschlagen geben.

Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Northeim verpasste allein fünf Sieben-Meter-Chancen und vergeigte eine Vielzahl anderer Möglichkeiten. „Das war kein Oberliga-Niveau“, stellte Northeims Trainer Carsten Barnkothe nach dem Abpfiff enttäuscht fest.

Plesses Trainer Artur Mikolajczyk freute sich nach den vier Niederlagen der vergangenen Jahre sichtlich: „Es lief gut für uns.“ Insbesondere mit den Leistungen seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit war er zufrieden. „Nach dem Seitenwechsel fehlte die Konsequenz im Abschluss“, kritisierte er allerdings.

Der NHC hielt das Spiel nur in der Anfangsphase offen. Dazu trug sicherlich auch bei, dass NHC-Torfrau Duaa Mugames in der 8. Minute einen Siebenmeter von Plesses Sarah Strahlke parierte.

Nach dem 3:3 (9.) war es dann mit den Northeimer Ambitionen jedoch vorbei. Angst und zu wenig Initiative führten dazu, dass dem NHC geschlagenen 14 Minuten nicht ein einziges Tor gelang. Erst Anika Mühlberger machte dem Spuk ein Ende, als sie in der 23. Minute das vierte Tor für den NHC erzielte.

Der Gast hatte die Northeimer Abschlussschwäche in der Zwischenzeit allerdings schon genutzt, um sein Torekonto auf acht zu erhöhen. Zur Pause lag Northeim dann 5:10 zurück

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an diesem Bild. Der NHC konnte durch einen Treffer von Michaela Halm zwar noch einmal auf 10:12 (38.) und noch einmal durch Sina Barnkothe auf 11:13 (48.) verkürzen, damit war das Pulver des NHC verschossen. Mit 12:16 mussten sich die Northeimerinnen geschlagen geben und Plesse konnte seinen verdienten Sieg feiern.

Die Northeimer Fans waren frustriert, „Not gegen Elend“ - dieser Spruch fiel gleich mehrmals. Plesse dagegen war glücklich, wenn auch durchaus verhalten, die Defizite waren halt auch nicht zu übersehen.

Northeimer HC: Mugames, Zwenger - Weitemeier 3/2, Klein 1, S. Barnkothe 3, Hardweg 1, A. Barnkothe, Thielebeule, Gloth, Halm 2, Lösky, Freyberg 1/1, Mühlberger 1, Jagonak.

HSG Plesse-Hardenberg: Menn - Rettberg, Hemke 1, Calsow, Henne, Sander, Herale 3/2, Salam 3, Strahlke 3, Bäcker, Lath 2, Achler 4, Grünewald. (zhp)

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