Handball-Oberliga Frauen: Burgenteam lässt bei Hannover-West nichts anbrennen

Plesse meistert Auswärtshürde

Hannover. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg reisen am nächsten Wochenende als Tabellenführer zum Derby nach Northeim. Den dafür nötigen Sieg fuhr die Mannschaft am Sonntagnachmittag bei Aufsteiger HSG Hannover-West souverän ein. Am Ende stand es 36:22 (17:11) für die Burgfrauen.

„Dieses Spiel war für uns ganz wichtig. Wir wollten nach der Niederlage gegen Rosdorf wieder Selbstvertrauen tanken. Und das ist uns auf jeden Fall gelungen“, sagte Plesses Trainer Tim Becker. Speziell in der Defensive, die im 3:2:1-System agierte, standen seine Schützlinge richtig gut und erkämpften sich viele Bälle, die zu Gegenstößen genutzt wurden. Der Lohn: Über 6:3 und 12:6 machte der Gast sehr schnell deutlich, dass der Sieger nach 60 Minuten nur Plesse-Hardenberg heißen kann.

Starke Teamleistung

„Das war eine tolle Teamleistung“, lobte der Coach. „Das war mindestens zwei Klassen besser als noch gegen Rosdorf. Ich denke, dass wir mit diesem Erfolg ein dickes Ausrufezeichen gesetzt haben. So deutlich muss man hier erst mal gewinnen“, sagte Becker und erinnerte damit auch daran, dass mit dem Hannoverschen SC und auch Rosdorf-Grone zwei Top-Teams der Liga in der Halle in Ahlem verloren haben.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an dem Bild nichts. Plesse stand hinten gut und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Becker nutzte die Gunst des klaren Ergebnisses und wechselte viel durch. An der Überlegenheit seiner Truppe änderte aber auch dies überhaupt nichts.

HSG: Menn, Haertel - Achler 4, Bäcker 4, Hemke 2, Henne 7, Herale 1, Hollender 1, Kunze 1, Rombach 5, Sander 8/3, Strahlke 3. (mwa)

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