Handball-Oberliga Frauen: HSG fertigt Neuling Ashausen zur Heimpremiere 41:15 ab

Plesse untermauert Ambitionen

Auge in Auge: Plesses Kreisläuferin Miriam Achler (am Ball) guckt Ashausens Torfrau aus. Foto: zel

Nörten-Hardenberg. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg können in der Handball-Oberliga weiter auf eine makellose Bilanz verweisen. Beim ersten Heimauftritt wurde Aufsteiger MTV Ashausen/Gehrden mit einem 41:15 (20:9)-Kantersieg deutlich in die Schranken gewiesen.

Plesses Trainergespann Felix Lambrecht und Tim Becker hatte für die Heimpremiere ihrer HSG nicht zu viel versprochen. Die beiden starken Auswärtsleistungen sollten nun auch vor den eigenen Fans bestätigt werden. Gesagt, getan! Die Gastgeberinnen gestatteten dem MTV am Sonntagnachmittag zwar den ersten Treffer, danach aber klärten sie mit einer bärenstarken ersten Halbzeit schnell die Fronten.

Es folgten fünf Treffer in Folge, ein kleines Luft holen und dann die stärkste Phase, in der das Burgenteam bis zur 20. Minute auf 15:5 davon zog. Dabei kam das Publikum in Nörten voll auf seine Kosten: variables Angriffsspiel mit sehenswerten Kombinationen sowie erstklassiges Tempospiel als Resultat ungezählter Ballgewinne der offensiven Deckungsformation. Dazu eine gut funktionierende Achse mit Annika Hollender und Miriam Achler am Kreis. Mit all dem waren die Gäste überfordert. Vieles ging für sie schlichtweg zu schnell. Stellvertretend für die große Spielfreude der Heimsieben steht der lupenreine Hattrick, der Maike Rombach gleich nach ihrer Einwechslung in kürzester Zeit gelang. Erfreulich, mit welcher Selbstverständlichkeit mittlerweile auch der zweite Youngster Celina Kunze auftritt.

Wer gedacht hatte, die Gastgeberinnen würden im zweiten Durchgang nachlassen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die HSG-Sieben drückte bis zum Abpfiff unaufhörlich auf das Gaspedal. Aus einer breit aufgestellten Siegermannschaft ragte eine nicht zu kontrollierende Lisa Sander noch heraus. Die starke Vorstellung ihres Teams macht Lust auf mehr und unterstreicht Plesses Ambitionen in der dritten Oberligasaison nachdrücklich.

„Das war heute sehr nah dran an dem, was wir spielen wollen. Die Mannschaft setzt das im Training Erarbeitete sehr gut um. Es funktioniert wunderbar. Ich bin sehr zufrieden“, fiel das Fazit des strahlenden HSG-Coaches Tim Becker nach der beeindruckenden Vorstellung seiner Schützlinge nach dem Abpfiff durchweg positiv aus.

HSG: Menn, Bühn - Herale, Henne 6, Sander 12/3, Strahlke 3, Hollender 2, Rettberg 2, Achler 5, Calsow 2, Rombach 3, Bäcker 3, Kunze 3. (zys)

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