Handball - 3. Liga Frauen: Die Burgfrauen haben erneut Markranstädt zu Gast

Plesse will Revanche

Stark! Plesses Torfrau Carolin Menn pariert hier einen Siebenmeter von der Chemnitzerin Anja Noack. Samstagabend trifft Menn mit ihrer HSG auf Markranstädt. Archivfoto: zel

Nörten / Bovenden. Auf eine erfolgreiche Revanche hoffen die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg im Heimspiel der 3. Liga gegen den SC Markranstädt. Der Anpfiff erfolgt am Samstag um 19.15 Uhr in Bovenden.

Im vierten Anlauf bekommt es das Burgenteam erstmals in der neuen Spielklasse mit einem bekannten Gegner zu tun. Anfang September standen sich beide Teams an gleicher Stelle in der ersten Runde des DHB-Pokals gegenüber. Damals hielt die HSG 40 Minuten gut mit. Am Ende hatte aber das Team aus Sachsen deutlich mit 27:18 die Nase vorn. Bei der Neuauflage will die HSG den Spieß umdrehen.

„Im Pokal war Markranstädt etwas weiter als wir“, erinnert sich Tim Becker, dem sich in erster Linie das starke Tempospiel des SCM eingebrannt hat. „Das müssen wir unbedingt unterbinden. Das gelingt aber nur mit einer deutlich geringeren Fehlerquote.“ Darauf lag auch der Fokus in den zurückliegenden Übungseinheiten. „Da hat es gut geklappt. Deshalb bin ich vorsichtig optimistisch. Wenn wir den Gegner ins Positionsspiel zwingen können und die Abwehr steht, haben wir eine realistische Chance.“ Und wenn die Gäste die HSG angesichts des deutlichen Pokalerfolges unterschätzen sollten, „dann wollen wir da sein“, gibt sich Plesses Coach kämpferisch.

Der verteilt für die Einstellung seiner Schützlinge aktuell durchweg gute Noten. „Die Spielerinnen haben verstanden, dass es in dieser Liga nur mit harter Arbeit geht. Alle haben in den letzten Wochen gut trainiert. Ich hoffe, dass wir das jetzt auch auf die Platte bringen.“ Auch die Stimmung im Team sei trotz der bisher fehlenden Erfolgserlebnisse immer noch gut. „Wir lassen uns nicht entmutigen und sind zuversichtlich, dass sich bald auch die ersten Pluspunkte einstellen.“

Dazu kann Becker auf einen fast unveränderten Kader zurückgreifen. Charlotte Schob ist nach ihrer Handverletzung einsatzbereit, hat aber noch Trainingsrückstand. Spielpraxis soll sie daher parallel auch in der Reserve sammeln. Da Torfrau Nele Röhrs ebenfalls wieder zur Verfügung steht, rückt Filiz Bühn, die bei ihrem vergangenen Kurzeinsatz einen guten Eindruck hinterließ, wieder ins dritte Glied. Erstmals in dieser Saison sitzt auch Co-Trainer Frank Mai mit auf der Bank. (zys)

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