Handball-Pokal: Sieg nach Siebenmeterwerfen

Pokal für Flensburg nach Endspiel-Krimi

Hamburg. Die SG Flensburg-Handewitt hat zum vierten Mal den DHB-Pokal gewonnen und im fünften Anlauf ihren Final-Fluch gebannt. Das Team von Coach Ljubomir Vranjes setzte sich in einem denkwürdigen Endspiel-Thriller vor 13 300 Zuschauern in Hamburg mit 5:4 im Siebenmeterwerfen durch. Nach regulärer Spielzeit und der zehnminütigen Verlängerung hatte es 27:27 (24:24, 11:11) gestanden. Damit gewann Flensburg die fünfte Trophäe nach 2003, 2004 und 2005. In den vergangenen vier Finals in der Hansestadt waren die Fördestädter jeweils im Finale gescheitert. Den entscheidenden Siebenmeter verwandelte der Schwede Hampus Wanne.

Magdeburg blieb der zweite Triumph nach 1996 verwehrt. Der Klub von Coach Geir Sveinsson bewies nach schwierigen Jahren mit großen finanziellen Schwierigkeiten jedoch, dass er wieder an der Spitze des deutschen Handballs angekommen ist.

Flensburg bestach in einer umkämpften Partie vor allem durch seinen gewohnt starken Keeper Mattias Andersson und physische Robustheit. Beste Werfer waren Anders Eggert (8/5) und Johan Jakobsson (6). Der SCM kam dagegen vielfach durch konsequente Gegenstöße zu Treffern - Jure Natek (6) und Robert Weber (6/3) waren die erfolgreichsten Torjäger. Flensburg ärgerte den SCM zu Beginn mit einer offensiven und enorm aggressiven Deckung. Auch SG-Keeper Mattias Andersson war sofort ein Faktor und stellte das Team aus Sachsen-Anhalt vor Probleme - die SG zog dank der hellwachen Eggert und Thomas Mogensen davon. (sid)

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