Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg empfängt Heidmark am Samstag zum Nachholspiel

Rang drei ist noch nicht abgeschrieben

Im Anflug: Auf solch aussichtsreiche Wurfpositionen hofft Plesses Marilena Henne auch am Samstag im Nachholspiel gegen die HSG Heidmark. Archivfoto:  zel

Nörten / Bovenden. In einem Nachholspiel der Handball-Oberliga der Frauen hat die HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 19.30 Uhr die Vertretung der HSG Heidmark zu Gast. Gespielt wird in Bovenden.

Trotz der Heimniederlage gegen Bergen hat das Burgenteam Rang drei im Abschlussklassement noch nicht abgeschrieben. Mit dem siebten Heimsieg der Saison könnte man sich bis auf einen Zähler an den Konkurrenten heranrobben. Dazu bedarf es aber einer deutlichen Steigerung. Denn am Wurzelbruchweg kreuzt immerhin der Tabellenzweite auf. Die Vertretung aus der Heide darf bei drei Punkten Rückstand auf Hollenstedt sogar noch leise Titelhoffnungen hegen.

Aktuell gibt es einige Argumente, die für eine Favoritenrolle der Gäste sprechen. Während Plesse zuletzt zwei Mal als Verlierer vom Spielfeld ging, fuhr der Gegner drei Siege in Folge ein. Auswärts musste sich Heidmark nur in Lüneburg geschlagen geben. Auch das Hinspiel wurde klar mit 33:24 gewonnen.

Dazu kommt noch die schwierige Personalsituation bei Plesse. Neben Meike Grünewald und Tini Bäcker steht auch Julia Herale nicht zur Verfügung. Da auch Anja Becker seit Wochen fehlt, stellt sich das Hauptproblem auf der zentralen Position. „Das tut uns schon weh“, erklärt Trainer Artur Mikolajczyk, der mit Marilena Henne und eventuell auch Sarah Strahlke in der Rolle der Spielmacherin plant. Aber es fehlen weitere Alternativen, so dass erneut Spielerinnen aus der A-Jugend in den Kader aufrücken werden. Zu dem gehört nach langer Pause auch wieder Theresa Rettberg. „Sie kann Akzente setzen“, glaubt Mikolajczyk. Die Frage sei, wie schnell sie wieder ins Spiel finde und für wie lange.

„Im Normalfall ist Heidmark für uns in einem Heimspiel durchaus in Schlagdistanz“, erklärt der Coach. So aber werde die Aufgabe um einiges schwerer.

Respekt hat Mikolajczyk vor der ersten Welle des Kontrahenten. Die Außenspielerinnen starten extrem früh zum Gegenstoß. „Deshalb ist es wichtig, keine Fehler zu machen und sehr aufmerksam zu sein.“ (zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.