Ultras zündeten Bengalos

Rosdorf-Frauen 28:28 in Wolfsburg - Aber Ärger beim Saisonfinale

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Traf mehrfach: Maite Gutenberg vom HG Rosdorf-Grone. 

Wolfsburg. Mit jeder Menge Ärger ist für die Frauen der HG Rosdorf-Grone die Saison in der Handball-Oberliga zu Ende gegangen. Zwar gab es beim VfL Wolfsburg mit dem 28:28 (17:13) ein schiedlich-friedliches Unentschieden, doch die Begleitumstände waren teilweise skandalös.

Schon vorm Spiel traten rund 50 Ultras, die beim Fußball-Erstligisten VfL Wolfsburg Stadionverbot haben, in Aktion. Sie zündeten Bengalos, ließen – so HG-Trainer Lenny Pietsch – üble Sprüche gegenüber den HGerinnen los, liefen nach dem Spiel sogar hinter dem Teambus der Gäste her.

Mit von ihm ungewohnt drastischen Worten beschrieb Pietsch auch die „Leistung“ der Schiedsrichter. „Sie haben uns in der zweiten Halbzeit verpfiffen, drei zu neun Strafen gegen uns verhängt. Den zweiten Punkt haben sie uns geklaut, eine absolute Frechheit!“ Der vermeintliche Gipfel: Weil die HG-Männer hart in der Abwehr spielen, wollten sie dies, so Pietsch, auch bei den Frauen unterbinden. Sippenhaft in der Oberliga?

Handball gespielt wurde auch noch. Die HG führte 4:2, agierte zwischen der 20. und 30. Minute stark und führte zur Pause. Nach dem Wechsel lagen die Rosdorferinnen weiter vorn, kassierten kurz vor Schluss aber noch den Ausgleich. Durch das Remis landete die HG noch vor Nachbar HSG Göttingen. Silvana Eisenhauer sah Rot (3 x 2min.).

HG: Schlote, Lange – Kehler 2, Seifert 4, Schrader 3, Hille 6, Lucenko 1, M. Gutenberg 6/2, A. Gutenberg 2, Eisenhauer 4, Jäger, Jeep. (haz/gsd)  

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