Handball-Oberliga Frauen: HG kann Plesses Aufstieg hinausschieben / HSG auswärts

Rosdorf als Partykiller?

Wieder gut gehalten: Rosdorfs Torhüterin Louisa Schlote war im Derby gegen die HSG Göttingen überragend. Hier scheitert die HSGerin Lena-Marie Jansen an der HGerin. Foto: zje/gsd

Göttingen. Eher unerwartet ist die HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Frauen noch in den Titelkampf mit eingebunden. Nachbar HSG Plesse-Hardenberg kann mit einem Sieg am Samstag die Meisterschaft in der Halle am Siedlungsweg in Rosdorf klarmachen. Die HSG Göttingen hat zum letzten Auswärtsspiel der Saison noch einmal die weiteste Reise nach Hollenstedt vor die Tore Hamburgs vor sich.

HG Rosdorf-Grone – HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 17.30 Uhr). Die Rosdorferinnen gehen mit großem Selbstvertrauen in dieses letzte Saison-Derby. Der 30:23-Sieg bei der HSG Göttingen war am vergangenen Sonntag der achte Sieg in Folge, durch den sie auf Platz vier kletterten. Hinter dem Top-Trio können sie damit „Mittelfeld-Meister“ werden. Die letzte HG-Niederlage gab es am 4. Februar in Hollenstedt. Zum Partykiller für Plesse können sie mit dem neunten Erfolg werden. Die HSG (41:7) hat zwar derzeit sechs Zähler Vorsprung vor dem Zweiten Hildesheim (35:13), doch weil man in der vergangenen Saison nicht aufsteigen wollte, bekommt Plesse zwei Pluspunkte abgezogen und hat demnach eigentlich „nur“ 39:13-Zähler. Gewinnt Plesse, sind Titel und Aufstieg, den man diesmal auch wahrnehmen will, perfekt. HG-Trainer Lenny Pietsch: „Wir werden es der HSG so schwer wie möglich machen. Plesse muss nicht bei uns feiern.“

TuS Jahn Hollenstedt – HSG Göttingen (Sa., 17.30 Uhr). In eigener Halle holte TuS Jahn 19:5-Zähler, was belegt, wie schwierig es noch einmal für die HSG werden wird. Trainer Uwe Viebrans warnte nach der Derby-Schlappe gegen Rosdorf noch vor eventuellen Abstiegssorgen, doch die dürften nur noch theoretischer Natur sein und eher mit unwahrscheinlichen Konstellationen zusammenhängen. „Alles clean, es bleibt bei nur drei Absteigern“, sagt Viebrans, der auch in dieser Saison mit der Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden sein kann. Aus den vergangenen vier Partien holten die HSGerinnen allerdings lediglich 2:6-Punkte, nachdem sie zuvor sechsmal in Folge gewonnen hatten, inzwischen aber auch den Stadtrivalen Rosdorf-Grone an sich vorbeiziehen lassen mussten. Die HSG kann mit demselben Team wie gegen Rosdorf antreten. (haz/gsd-nh)

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