Handball-Oberliga Frauen: Schon gerettete HSG Göttingen bei Abstiegskandidat HV Lüneburg

Rosdorf mit Respekt gegen Heidmark

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Hier im Duell gegeneinander, am Wochenende getrennt: Michelle Rösler (links) trifft für die HSG Göttingen gegen Rosdorfs Maite Gutenberg (rechts).

Göttingen. Für die HSG Göttingen steht in der Handball-Oberliga der Frauen am Samstag die weite Reise nach Lüneburg auf dem Programm. Die Rosdorferinnen haben dagegen am Sonntag genau während der Tour d’Energie die HSG Heidmark in der Halle am Siedlungsweg zu Gast.

HG Rosdorf-Grone - HSG Heidmark (So., 13 Uhr).  Zur Mittagszeit empfängt die HG die HSG Heidmark, die sich neben dem Hannoverschen SC als einzige Mannschaft für die 3. Liga gemeldet hat. Jetzt wird interessant, ob Heidmark als Zweiter und der HSC als Dritter noch den derzeitigen Spitzenreiter HSG Plesse, der angekündigt hat, nicht aufsteigen zu wollen, noch abfangen kann. Beide Klubs liegen nur einzigen Zähler hinter dem Tabellenführer, der am Sonntag den HSC erwartet.

In Dorfmark, wo die HSG spielt, waren die Rosdorferinnen im Hinspiel zu einem 27:27 gekommen. „Heidmark hat einen starken Rückraum, spielt eine starke Abwehr und forciert immer wieder das Tempospiel“, weiß Rosdorfs Trainer Lenny Pietsch. „Da muss bei uns alles passen, wenn wir zum Erfolg kommen wollen“, sagt der HG-Coach weiter. Auf Anne Eichhofer, Julia Michaelsen und Rieke Jeep muss er verzichten.

Zur Motivation der Rosdorferinnen trägt in den letzten vier Partien jetzt noch bei, vor Nachbar HSG Göttingen landen zu wollen – ein kleines Fernduell um den „Göttingen-Titel“. „Die HSG Göttingen hat eine starke Saison als Aufsteiger gespielt“, lobt Pietsch der Lokal-Konkurrenten.

HV Lüneburg - HSG Göttingen (Sa., 17 Uhr).  „Als Vorletzter braucht Lüneburg jeden Punkt, deshalb müssen wir uns auf einen heißen Tanz einrichten“, fürchtet HSG-Trainer Uwe Viebrans. Und das nach einer längeren Fahrt. Bloß gut, dass es für die Göttingerinnen, die nur mit kleinem Kader anreisen werden, um nicht allzu viel mehr geht. „Wir sind längst im sicheren Hafen, wollen die Serie ordentlich zu Ende spielen“, so der HSG-Coach weiter.

Janina Lohmann ist inzwischen aus dem Urlaub zurück. Offen ist aber noch, ob die zuletzt ausgefallenen Kimberly Schmieding und Marieke Lieseberg wieder zur Verfügung stehen. Fehlen wird die erkrankte Torhüterin Carolin Roloff, die nach der Saison aufhören wird. Für sie wird Nachwuchstorfrau Stopp mitfahren. Die A-Jugendlichen Ahlbrecht und Muck stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

„Wir suchen für nächste Saison noch eine Torhüterin und eine Rückraumspielerin“, sagt Viebrans, der ungewohnterweise schon große Planungssicherheit hat. Viebrans: „Das hatte ich lange nicht.“ (haz/gsd-nh)

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