Handball-Oberliga Frauen

Sehnlichst erwartete Punkte für die HSG Göttingen 

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Erfolgreichste Werferin: Göttingens Franziska Gräser (22) erzielt einen ihrer neun Treffer. Zuschauerinnen sind da Heidmarks Sonja Wortmann (21) und Kathrin Witte. 

Na also, es geht doch! Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Göttingen haben ihr Heimspiel gegen die HSG Heidmark nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 33:31 (14:16) gewonnen. Es war der erste Heimsieg seit dem 5. Oktober!

„Wir haben uns vor allem in der Abwehr gesteigert und vorne unsere Chancen besser genutzt“, freute sich Trainer Uwe Viebrans über zwei wichtige Punkte.

Die Gastgeberinnen kamen gut aus den Startlöchern, führten schnell mit 2:0 (2.) und 4:2 (6.). In der Folgezeit fielen die Tore wie am Fließband. Kein Wunder, da die HSG als Tabellenvorletzter kurioserweise den besten Angriff der gesamten Oberliga stellt, aber auch die mit Abstand schwächste Abwehr hat. Nach der 7:6-Führung durch Lara Meroth (11.) geriet die HSG mit 8:11 in Rückstand (16.), weil die Gäste immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum kamen. Viebrans stellte um, Rechtsaußen Janina Schmieding übernahm nun die Spielmacherposition, doch zur Pause stand es 14:16.

Nach dem Halbzeittee kamen die Göttingerinnen immer besser ins Spiel. Viebrans ließ nun mit einer 5:1-Deckung spielen, Janina Schmieding nahm nun Heidmarks Sonja Wortmann in Manndeckung. Und das ganze Team steigerte sich. Torhüterin Stephanie Elkenz, die schon im ersten Durchgang zwei Siebenmeter parieren konnte, hielt weiter hervorragend, Kimberly Schmieding setzte sich jetzt immer wieder stark im Eins gegen Eins durch und machte ebenso wie die bärenstarke Kreisläuferin Franziska Gräser die wichtigen Tore.

Beim 18:17 (35.) ging das Viebrans-Team erstmals wieder in Führung, baute diese später auf 22:20 (40.) und 31:27 (53.) aus. Zwar kamen die Gäste noch einmal auf 31:30 (56.) heran, doch nach dem 33:30 durch Kimberly Schmieding (58.) war der ersehnte Heimsieg unter Dach und Fach.

„Mit unserem Kampfgeist, unserer starken Torfrau und unserem Tempospiel haben wir die Partie noch gedreht und verdient gewonnen“, jubelte Matchwinnerin Gräser. Und auch das Glück war endlich mal aufseiten der Göttingerinnen, rund ein Dutzend mal scheiterten die Gäste an Pfosten oder Latte.

HSG:Elkenz, Retzlik - Tischer 3/2, Voigt 2, Meroth 3/1, J. Schmieding 4, Nat. Bause 1, Nad. Bause 5, Pölkner, K. Schmieding 6/1, Albrecht, Gräser 9, Grabowsky.

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