Handball-Oberliga Frauen: NHC in Göttingen

Selbstbewusst zum Nachbarn

Northeim. Mit viel Selbstvertrauen und einer Serie von stolzen 10:0 Punkten am Stück treten die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC am Sonntagnachmittag ab 16 Uhr zum Derby bei der HSG Göttingen an.

Beim NHC, bei dem Sina Barnkothe nach ihrem Ermüdungsbruch im Schienbein vergangene Woche zum ersten Mal wieder auf der Bank saß und kurz vor ihrer Rückkehr steht, stimmen derzeit Moral und Stimmung. Die Taktik, aus einer stabilen Deckung heraus die schnellen Außen mit Tempogegenstößen nach vorn zu bringen, hat sich zuletzt auch gegen die sehr aggressive und offene Deckung von Hannover-Badenstedt II bewährt. Doch wurden zudem die Außen ebenso durch kluges Laufspiel bei Standardangriffen freigespielt, was Kristin Bäcker und Marie Barnkothe in viele Tore ummünzten und so den Rückraum entlasteten.

Ganz anders hingegen die Situation beim Sechsten der Oberliga, der HSG Göttingen. Der letzte Sieg der Viebrans-Mannschaft datiert vom 19. November. Seitdem hat man alle vier Spiele - wenn auch stets knapp - verloren. Trotz einer zum Teil sehr guten Leistung ging etwa das Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Hildesheim in letzter Minute mit einem Tor verloren. Auch im Auswärtsspiel vergangene Woche gegen Bergen schaffte es die HSG nicht, eine konstante Leistung abzurufen. Immer wieder kommen Phasen, in denen leichtfertige Fehler im Angriff dem Gegner Raum für Tempogegenstöße bieten.

Knappes Hinspiel

Im Hinspiel vor heimischem Publikum rettete die Northeimerin Tanja Weitemeier erst in den Schlusssekunden mit einem verwandelten Siebenmeter den NHC-Sieg (23:22). Nun will man den Sack gern früher zumachen und weiter am Tabellendritten aus Heidmark dranbleiben. (zaj)

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