Handball-Oberliga Frauen: Serie der Burgfrauen reißt in Hollenstedt

Plesse-Hardenberg unterliegt erstmals seit zweieinhalb Monaten

Hollenstedt. Nicht ganz unerwartet riss am Sonntag die Erfolgsserie der Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg: Erstmals wieder seit Ende November unterlagen sie beim TuS Jahn Hollenstedt mit 22:32 (10:15).

HSG-Trainer Artur Mikolajczyk sprach von einem verdienten Sieg der Gastgeberinnen, die bereit seien, um in die 3. Liga aufzusteigen. Doch der HSG-Trainer war auch stolz auf seine eigene Mannschaft. Man wollte dem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen. Und das sei - trotz des kleinen Kaders mit vielen angeschlagenen Spielerinnen - gelungen. „Alle haben gebissen und geackert bis zum Umfallen. Wir haben in der gut anzuschauenden Partie auch wieder frischen Handball gespielt. “

Die Zuschauer erlebten intensive und vom TuS sehr körperbetont geführte 60 Minuten. Aus Sicht der Gäste hätten die Unparteiischen die eine oder andere Aktion der Heimsieben auch unterbinden dürfen. Dazu kamen noch vier vergebene Strafwürfe der HSG. Ohne dies wäre das Schlussresultat herausgesprungen, dass sich Mikolajczyk gewünscht hatte. Franziska Lath erwischte wie schon am Freitag einen guten Tag im Abschluss.

Plesse kam zwar ansprechend aus den Startlöchern (4:6/11. Minute), doch Hollenstedt hatte beim 14:8 (24.) klar gemacht, wer Favorit war. Hoffnungen auf eine Überraschung wurden nach Wiederbeginn schnell im Keim erstickt. Über 22:14 (40.) baute Jahn die Führung auf 28:19 (50.) aus. Am Ende war es ein standesgemäßes Resultat.

HSG: Menn - Herale 4, Henne 2, Strahlke 2, Salam 2, Grünewald 2, Achler 1, Calsow, Bäcker, Lath 8, Hemke 1. (zys)

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