Handball-Oberliga Frauen: Northeim geht nach acht Siegen mal wieder leer aus

Die Serie reißt in Hollenstedt

Hollenstedt. Am Ende fehlte ein wenig die Kraft! Mit nur acht Feldspielern waren die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC beim TuS Jahn Hollenstedt angetreten. Im durch Verletzungen und Krankheit geschwächten Kader fehlten Trainer Carsten Barnkothe in den wichtigen Passagen des Spiels frische Spielerinnen, so dass der NHC trotz eines lange Zeit engen Duells 24:27 (9:12) unterlag.

Die Gäste traten mit Franziska Post in der Start-Sieben an, die aufgrund guter Trainingsleistungen der etatmäßigen Torfrau Mugames eine Erholungsphase verschaffte. Hollenstedt hatte sich - wie immer gegen spielstarke Gegner - viel vorgenommen, doch der NHC erarbeitete sich bis zur 14. Minute eine Drei-Tore-Führung. Aber nach zwei verworfenen Siebenmetern und einer kurzen Schwächeperiode drehte Hollenstedt das Ergebnis in der Endphase der ersten Halbzeit um und ging mit einem 12:9 in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kämpfte sich Northeim durch Tore von Weitemeier, Strupeit und Aline Barnkothe noch einmal zum 14:14 heran, bevor die Kräfte zusehends nachließen und Hollenstedt den Vorsprung wieder auf fünf Tore vergrößerte. Der NHC-Angriff konnte in dieser Phase das Fehlen von Sina Barnkothe und Kristin Bäcker nicht kompensieren, so dass das linke Außenspiel fast völlig fehlte. Hollenstedt deckte auch Tanja Weitemeier gut ab, so dass man den Rückstand in der Schlussoffensive nur noch auf drei Tore verkürzen konnte.

„Die Mannschaft hat gut gekämpft, doch es fehlten allen Spielerinnen Ruhepausen“, tröstete sich Coach Barnkothe, der seiner Mannschaft gerade wegen der Aufstellungssorgen eine gute Leistung attestierte. Northeim bleibt auf Platz drei und empfängt nächsten Sonntag den abstiegsbedrohten TuS Bergen.

NHC: Post, Mugames – Marie Barnkothe 2, Weitemeier 11/4, Aline Barnkothe 2, Thielebeule 1, Lösky 2, Lucenko 1, Junghans 1, Strupeit 4. (zaj)

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